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Feuerwerk der Melodien

Frank Matthias und Alenka Genzel kokettieren als Solisten im Neujahrskonzert des Preußischen Kammerorchesters in Angermünde.
Frank Matthias und Alenka Genzel kokettieren als Solisten im Neujahrskonzert des Preußischen Kammerorchesters in Angermünde. © Foto: MOZ/Daniela Windolff
Daniela Windolff / 11.01.2016, 07:55 Uhr
Angermünde (MOZ) Mit einem Feuerwerk aus Musik und Unterhaltung begrüßten das Preußische Kammerorchester und über 200 Besucher des ausverkauften Neujahrskonzertes in Angermünde das neue Jahr 2016. Seit über zehn Jahren gibt es diese Veranstaltung, die von der Ehm Welk-Verlagsbuchhandlung mit ins Leben gerufen und organisiert wurde. Nachdem die Besucherzahlen zwischenzeitlich schon so in den Keller sanken, dass die Musiker das Angermünder Neujahrskonzert schon aufgeben wollten, hat es inzwischen jedoch so große Resonanz gefunden, dass die Karten schon im Vorverkauf reißend weggingen und sogar die zusätzlichen Plätze auf der Tribüne ausverkauft waren, freut sich Initiatorin Karla Schmook. "Wer dieses stimmungsvolle Konzert einmal erlebt hat, kommt immer wieder. Manche verschenken die Karten auch als Weihnachtsgeschenk", erzählt die Buchhändlerin mit dem Händchen für gute Kultur.

Neben der Auswahl beschwingter "Hits" aus Operette, Walzer und Filmmusik, die schon Ohrwürmer sind, und der überspringenden Musizierlaune der Preußen unter Leitung des britischen Dirigenten James Lowe, trugen ganz sicher auch die beiden bezaubernden Solisten Alenka Genzel (Sopran) und Frank Matthias (Bariton) dazu bei, dass sofort der Funke zum Publikum übersprang.

Frank Matthias plauderte locker-charmant und witzig durch den Abend, schmückte die Musik mit Informationen und heiteren Anekdoten zu den einzelnen Komponisten und Werken und kokettierte mit seiner zauberhaften Begleitung mal im Duett mal solo bei amourösen Melodien, zum Beispiel aus der Operette Wiener Blut von Johann Strauß oder aus Franz Lehars Paganini "Gern hab ich die Frauen geküsst", oder dem kessen Katzenduett. Die Musiker kokettierten gut gelaunt mit und ließen sich von James Lowes Temperament mitreißen, der beinahe vom Podest abzuheben schien, bis die Geigenbögen flogen.

So war das Konzert in der Aula des Einstein-Gymnasiums nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide, was das Publikum wie in Sektlaune mit begeistertem Beifall honorierte.

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