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Sandra Pisarra geht selbstbewusst aus "Miss Germany"-Finale

Panketaler Schönheit schlägt sich wacker

Volker Knopf / 22.02.2016, 05:15 Uhr - Aktualisiert 22.02.2016, 11:57
Rust (MOZ) Letztlich hatte Lena Bröder bei der Miss Germany-Wahl am Sonnabend im Europapark Rust die Krone auf dem Haupt und stand völlig ergriffen und aufgelöst im Blitzlichtgewitter der Fotografen. Die Miss Westdeutschland setzte sich gegen 23 Kandidatinnen durch und darf sich über den renommierten Titel freuen.

Überzeugen konnte in Rust bei Freiburg jedoch auch die amtierende "Miss Brandenburg" Sandra Pisarra. Die 23-Jährige aus Panketal zählte zwar nicht zum Siegertrio. Dennoch: Die Immobilienkauffrau hatte allen Grund auf ihren Auftritt mächtig stolz zu sein. Schließlich hatten sich rund 5100 junge Frauen bei diversen Landesentscheiden Hoffnungen auf die Krone gemacht. Und die Miss Brandenburg zählte am Ende zu den 24 schönsten Frauen beim großen Finale im Süden der Republik.

Bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden. Wie eine Jury am Ende entscheidet, ist ja nicht wirklich abzuschätzen. Zufrieden mit dem Ablauf des Abends war die junge Frau aus Zepernick dann doch, nachdem sich die erste Anspannung gelegt hatte. "Für mich ist das ein ganz toller Erfolg. Ich habe hier ganz viel erlebt. Das hat richtig Spaß gemacht. Klar ein bisschen enttäuscht ist man schon nicht ganz vorne gelandet zu sein. Aber ich habe in dieser Zeit so viel gelernt und viele neue Freundinnen gefunden. Und gewinnen kann am Ende eben nur Eine", sagte Sandra Pisarra, nachdem die festliche Veranstaltung allmählich in lockere Party-Stimmung überging.

Zuvor hatte sie sich in Abendgarderobe, in Bade-Mode und bei der Interview-Runde dem Publikum und der Promi-Jury präsentiert. Unter anderen hatten Schönheits-Chirurg Professor Werner Mang, Schauspieler-Gattin Mirja du Mont, CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Ex-Miss Germany Doris Schmidts und Musikproduzent Ralph Siegel die jungen Damen auf dem Laufsteg genauer unter die Lupe genommen.

Auf der Kanareninsel Fuerteventura waren die 24 jungen Frauen auf den Wettbewerb, der bereits seit fast 90 Jahren veranstaltet wird, intensiv vorbereitet worden. Laufen, Posen, Knigge-Kurs, Schminken, Foto-Shootings, Make-Up, Pressetraining oder Choreographie standen während der zehn Tage auf dem Programm. Vor allem die Choreografie des Showabends musste anschließend akribisch einstudiert werden. Ein Drill Instructor war für das Fitness-Training zuständig.

"Ich bin absolut froh, dass ich dabei sein durfte. Ich habe so viele neue Leute kennen gelernt. Die ganze Vorbereitung auf das Finale war sehr intensiv. Insgesamt eine ganz tolle Sache. Außerdem hat mich das Ganze viel selbstbewusster gemacht", betonte die 1,73 Meter große, dunkelhaarige Zepernickerin mit den blaugrünen Augen, die gern kocht, backt und taucht, wie sie der Jury, dem Saalpublikum mit rund handverlesenen 1000 Gästen sowie TV-Moderator Alexander Mazza bei der Interview-Runde auf der Showbühne verriet. Besonders das Tauchen liegt Sandra Pisarra am Herzen, denn sie nahm auch schon mal bei der Wahl zur Miss Mermaid ("Meerjungfrau") teil. Und am Ende dominierten bei der 23-jährigen Schönheit ohnehin Stolz und Freude darüber, ihr Bundesland mehr als würdig vertreten zu haben.

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