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Bernauer Linke sammelt beim Neujahrsempfang und darüber hinaus für Flüchtlingskinder

Präsente zum Spielen und Lernen

Spiele begeistern: Auch Thomas Sohn, Vorsitzender des Stadtverbands der Linken, und Fraktionschefin Dagmar Enkelmann haben ganz offensichtlich Freude an den Bilderbüchern und Puzzles, die demnächst Flüchtlingskinder erhalten werden.
Spiele begeistern: Auch Thomas Sohn, Vorsitzender des Stadtverbands der Linken, und Fraktionschefin Dagmar Enkelmann haben ganz offensichtlich Freude an den Bilderbüchern und Puzzles, die demnächst Flüchtlingskinder erhalten werden. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder / 13.01.2016, 03:45 Uhr
Bernau (MOZ) Auf ein Jahr 2016, in dem "Bernau weiter und miteinander wächst" blickte die Bernauer Linke auf ihrem Neujahrsempfang am Dienstag voraus. Die Fraktionsvorsitzende Dagmar Enkelmann und der Stadtverbandschef Thomas Sohn begrüßten neben den Mitgliedern der Linken Vertreter anderer Parteien sowie insbesondere von Bernauer Vereinen und Einzelpersonen. Sie waren mit der Einladung auch dem Aufruf gefolgt, Schul- und Spielzeug, Schreib- und Bastelmaterialien für die Kinder der Bernauer Flüchtlinge zu spenden.

So war beispielsweise Jens Herklotz, Geschäftsführer des FSV Bernau, gekommen. Der Verein habe vor, ein offenes Training anzubieten und Flüchtlingskinder über den Fußball an das Leben in der Stadt heranzuführen. Michael Junghans und Carl-Jürgen Kaltenborn vom Panke-Park-Verein stiftete neben Schulmaterialien zwölf Eimer mit Bastelton. Bewohner hatten im Vorfeld Puzzle, Puppen und viele Bilderbücher vorbeigebracht.

Die Schreib- und Zeichenmaterialien werden vor allem für den Unterricht in den Willkommensklassen benötigt. Laut Heimleiter besteht ein großer Bedarf dafür. "Und die Hilfe wird auch weiterhin benötigt", blickte Dagmar Enkelmann voraus. Einige Kinder werden wieder gehen, neue kommen an. Daher können auch künftig im Bürgerbüro der Linken Spiel- und Schulmaterialien gespendet, aber vor allem auch Ideen von Vereinen und Initiativen für gemeinsame Aktionen vorgestellt werden. Damit diese nicht auf unvorbereitete Kinder treffen, wird die Koordinatorin Eva Marie Rebs einbezogen.

Für die weitere Integration sei wichtig, dass die Wobau und andere Vermieter Wohnungen anbieten. Auch sei zu überlegen, wie kommunale Gesellschaften eine Arbeitsaufnahme unterstützen können oder auch Zugang zum Sozialpass geschaffen werden könne.

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