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 The Irish Dutchman spielen am Sonnabend norddeutsche Weisen bei Folk im Fluss.

Folk im Überfluss

Kommen zu einer Session: The Irish Dutchman spielen am Sonnabend norddeutsche Weisen.
Kommen zu einer Session: The Irish Dutchman spielen am Sonnabend norddeutsche Weisen. © Foto: MOZ
Frauke Adesiyan / 29.01.2016, 06:40 Uhr - Aktualisiert 29.01.2016, 18:16
Frankfurt (Oder) (MOZ) Noch bis Sonnabend läuft die zwölfte Ausgabe von Folk im Fluss. Vier Konzerte im Theater des Lachens bieten viele Facetten von Folkmusik von deutschen und jiddischen Liedern bis zu einem 23 Stimmen starken Chor.

Dass seit Donnerstagabend die zwölfte Ausgabe des Festivals Folk im Fluss läuft, ist keine Selbstverständlichkeit. Und das liegt nicht an der bescheidenen Finanzierungssituation, sondern an der Gesundheit des Organisators Thomas Strauch. Eine Woche vor dem Start des Festivals wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Inzwischen geht es ihm wieder besser. "Ich werde jeden Abend dabei sein, aber aus Sicherheit kein Bier trinken", scherzt der Musiker.

Ernst wird er wieder, wenn er der Musikerin Ursula Suchanek und anderen Freunden dankt, die in der vergangenen Woche die Vorbereitungen übernommen haben.

Und so wird es heute und morgen Abend noch eindrucksvolle Folk-Konzerte geben. Sie beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Theater des Lachens. Einer der Höhepunkte ist für den Initiator der Auftritt von "Starker Zucker". Ursula Suchanek und Uwe Stroner spüren in dieser Formation in jiddischen Liedern der Melancholie nach. "Das ist ganz meins", freut sich Strauch. Grinsen muss er schon beim Gedanken an den anschließenden Auftritt des Chores Kariolle. "Das ist mein diesjähriges Experiment, ich hoffe, die Leute singen mit", schaut er voraus.

Auch für Sonnabend kündigt Strauch noch ein besonderes Konzert an. Nach dem Auftritt von "The Irish Dutchman Session" kommen "Bube, Dame, König" zum Zuge. "Sie singen deutsche Volkslieder - solche, die man kennt und eigens für sie geschriebene", gibt Strauch einen Ausblick. Nachdem sie im vergangenen Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenkritik bekommen hat, ist die Band aus Halle noch gefragter geworden.

Für Thomas Strauch ist das Festival, das jährlich rund 300 Folk-Freunde besuchen, auch ein Treffen sympathischer Menschen. "Folkmusiker und die, die die Musik hören sind ein bisschen alternativ, ein bisschen öko und angenehm im Umgang", sagte er. Und grinst wieder.

Karten kosten pro Veranstaltungsabend zwischen sieben und 15 Euro.

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