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Rabbiner in Berlin beleidigt und geschlagen

29.08.2012, 15:15 Uhr
Berlin (dpa) Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden. Der 53-Jährige war am Dienstagabend mit der Sechsjährigen im Stadtteil Schöneberg unterwegs, als die wohl "arabischstämmigen" Jugendlichen den Mann angingen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Innensenator Frank Henkel (CDU) verurteilten die Tat als "brutalen" und "feigen" Überfall.

Wohl weil der Rabbiner eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung (Kippa) trug, hatten ihn die Jungen zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Danach beleidigten die jungen Männer ihr Opfer und seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod. Anschließend flohen die Täter. Der verletzte Rabbiner kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

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Kundesbanzler 31.08.2012 - 12:56:08

@einfach mal lesen

eben. Hätten Sie gelesen was ich geschrieben habe, dann hätten Sie sich Ihr posting sparen können.

Herbert D. 31.08.2012 - 12:37:51

Hm . . .

@kundesbanzler Muss man zwingend einer "rechten Gruppierung" angehören, um Gewalttaten zu verüben? Muss man zwingend Deutscher sein, um eine rechtsextreme Gesinnung zu haben? Einfach mal darüber nachdenken!

Kundesbanzler 31.08.2012 - 11:20:52

Antisemitischer Überfall

Die Gralshüter der Political Correktness sind still. Hätte man die Schlägerei nicht einer rechten Gruppierung zuschieben können? Jetzt waren es auch noch die Kriminellen, die man so ungern mit ihrem Namen nennt, weil er verrät dass sie "arabischstämmig" sind. Wo bleibt der Sturm der Entrüstung? Lichterketten gegen moslemische Gewalt aus religiösem Hass. Nichts zu lesen, nichts zu hören. Genauso als wenn unsere Nachbarn mal wieder ein Auto geklaut haben. Wir gehen zur Tagesordnung über.

D. Wolf 31.08.2012 - 10:02:45

d. wolf

Ich heiße "WOLF" und nicht Wölfchen. Nur zum Spaß , mal die Kommentare in dem "Berliner-kurier.de" lesen.

mcnulty 30.08.2012 - 16:31:18

Wölfchen, wölfchen...

da ist sein wahres Gesicht :)

McNulty 30.08.2012 - 15:27:55

@ d.wolf

Um sich ein Bild von dem Überfall zu machen hilft es schon wenn man weiss wer da wen verkloppt hat, oder nicht?

D. Wolf 30.08.2012 - 14:55:56

d. wolf

Kann man eigentlich auch eine Anzeige wegen übler Nachrede stellen?

Frank 30.08.2012 - 14:32:58

Lesen schadet nicht

Zitat aus dem Artikel: "Danach beleidigten die jungen Männer ihr Opfer und seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod." Du hast hier im Forum vergeblich Beifall aus der antisemitischen Ecke erwartet. "Ich bin kein Rechter" - selten so gelacht..

D. Wolf 30.08.2012 - 13:20:47

d. wolf

Ich sprach, wie der Artikel, von einem Mann (Rabbiner) und nicht von einem 7 jährigen Kind. Verlassen dich deine Argumente, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Aber ich beende meine Meinungsäußerung zu dem Thema, weil du mit Gewalt etwas rein interpretieren willst, was es nicht gibt (Ich bin kein Rechter)

Frank 30.08.2012 - 12:26:13

Du machst Dir die Welt, wie sie Dir gefällt

du reduzierst es absichtlich auf die Körperverletzung. Eine Todesdrohung gegen ein 7-jähriges Mädchen ist in Deutschland keine Alltäglichkeit.

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