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Rehfelder Autowerkstatt ausgebrannt

Rauch über der Werkstatt: Beim Brand in der Ahornallee in Rehfelde entstand laut Polizei ein Schaden von 100 000 Euro
Rauch über der Werkstatt: Beim Brand in der Ahornallee in Rehfelde entstand laut Polizei ein Schaden von 100 000 Euro © Foto: privat
Uwe Spranger / 07.02.2016, 19:09 Uhr
Rehfelde (MOZ) In der Ahornallee ist am Freitagnachmittag eine Autowerkstatt ausgebrannt. Neun Feuerwehren kämpften mehrere Stunden insbesondere darum, das benachbarte Wohnhaus zu schützen.

Wie Einsatzleiter Olaf Horn-Ebeling am Sonnabend der MOZ sagte, sei die Alarmierung kurz vor 14 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes in einer Garage erfolgt. Als die Rehfelder Feuerwehr wenig später eintraf, habe sie bereits einen "Vollbrand" der Werkstatt feststellen müssen. Sie habe sich folglich darauf konzentriert, das unmittelbar angrenzende Wohngebäude vor den Flammen zu retten. Bis auf Schäden an der Dämmung habe dies "gehalten" werden können.

Allerdings nur mit großem personellen und technischen Aufwand. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Rehfelde waren auch Wehren aus Rehfelde-Dorf, Buckow, Eggersdorf, Hennickendorf, Herzfelde, Petershagen, Strausberg und Waldsieversdorf mit rund 75 Frauen und Männern im Einsatz, dazu Kräfte vom Rettungsdienst und vom feuerwehrtechnischen Zentrum. Insbesondere war dessen Atemschutztechnik gefragt, denn 21 derartige Geräte kamen zum Einsatz. Überdies das "Logistikfahrzeug Schaum", denn dem Wasser aus diversen B- und C-Rohren auf die Brandstelle wurden laut Einsatzleiter auch mehr als 300 Liter Schaummittel beigemengt.

Das Wohnhaus blieb zwar äußerlich weitgehend unbeschadet, war aber durch den Rauch zunächst unbenutzbar. Zudem sollen noch statische Prüfungen vorgenommen werden, ob Träger durch die große Hitze in Mitleidenschaft gezogen wurden.

In der Werkstatt brannten vier Autos mit aus. Zudem sei ein Nebengelass auf dem Nachbargrundstück beschädigt worden und ein Schuppen abgebrannt, in dem sich ein Reifenlager befand, hieß es. Dort flammte am Abend ein Glutnest erneut auf, so dass die Feuerwehr nach dem ersten Einsatzende gegen 19 Uhr noch einmal ausrücken musste. Und im Anschluss sei auch noch die eigentlich angesetzte Ausbildung durchgezogen worden, so Olaf Horn-Ebeling. Letztlich waren die Feuerwehrleute gut sieben Stunden unterwegs.

Als Brandursache nannte die Polizei Schweißarbeiten

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