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Bewegung mit viel Spaß

Mit aller Kraft: Die Station Hau den Lukas war am Sonntagvormittag ein Anlaufpunkt für Jung und Alt. Organisiert wurde die vor allem bei Familien beliebte Breitensportveranstaltung wieder von der Frankfurter Sportunion.
Mit aller Kraft: Die Station Hau den Lukas war am Sonntagvormittag ein Anlaufpunkt für Jung und Alt. Organisiert wurde die vor allem bei Familien beliebte Breitensportveranstaltung wieder von der Frankfurter Sportunion. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 29.02.2016, 06:21 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Zum mittlerweile 26. Mal fand in Frankfurt das große Spiel- und Sportfest statt. Über mangelnde Besucherzahlen braucht sich die Frankfurter Sportunion dabei als Veranstalter keine Sorgen zu machen. So auch am Sonntag in der Brandenburghalle.

Schon draußen konnte man Adis prägnante Stimme vernehmen. Akustisch jedenfalls sind die 79 Lebensjahre des Moderators Gerhard Adolph, so sein bürgerlicher Name, nicht zu erahnen. Auch optisch hat er sich gut gehalten. "Natürlich treibe ich selber auch noch Sport", sagt er. In den 50er-Jahren zählte er zur DDR-Geher-Elite. Danach war er sozusagen das Gesicht des Kinder- und Freizeitsports in der Republik. Auch heute noch zieht er viele Eltern mit ihren Kindern an. "Es kommt aber langsam die Zeit, wo mich nur noch die Großeltern kennen", sagt er lachend.

Ein Sympathieträger bleibt er jedenfalls. Auch dank seines Trainingsanzuges, den er scheinbar nie auszieht. Die Kinder, die durch die Halle tobten, waren da oftmals lockerer gekleidet. Es waren keine Wettkämpfe, bei denen es um das Gewinnen geht, sondern ums Mitmachen. Rhönrad fahren, Hockey spielen, Hau den Lukas testen oder Fußball spielen - das Angebot war groß. Auch Tätowieren lassen konnten sich die Kinder in diesem Jahr - es ließ sich auch wieder abwaschbar. Die kleine Leonie präsentiert stolz zwei Delphine, die sie nun auf ihrer Haut trägt.

Wer alle Stationen absolviert hatte, bekam einen kleinen Preis. Roland Kant, Chef der Frankfurter Sportunion steht lächelnd in der Menge. "Mittlerweile ist schon die dritte Generation hier", freut er sich. "Als wir vor 26 Jahren angefangen haben, waren viele Eltern, die heute mit ihren Kindern hier sind, selbst noch klein. Die Veranstaltung lebt", meint er. Das kann man zweifellos unterschreiben.

Derweil versucht sich Felix am Hau den Lukas. Selbst einige Erwachsene haben es schwer, so doll drauf zu dreschen, dass die Einhundert klingelt. Felix schafft Fünfzehn. Für ihn aber kein Problem. Schließlich steht gleich daneben noch ein kleineres Modell. Da schaffen es auch die Kids bis ganz nach oben.

Nicht nur Eltern mit Kindern sind in der Brandenburghalle unterwegs, sondern auch viele Omas und Opas. Eberhard Vetter etwa ist Frankfurts dienstältester Vereinsvorsitzender und dem Sport seit Jahren verbunden, außerdem noch in anderen Ämtern aktiv, zum Beispiel im Ortsbeirat in Booßen. Einer also, der fast nie ausschließlich privat unterwegs ist. Heute aber ist die Ausnahme. "Ich kümmere mich heute nur um meinen Enkel", sagt er. Den freut es und er zieht seinen Opa weiter zum nächsten der vielen Sportstände.

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