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HSG Schlaubetal bleibt Dritter

Wilfried Hohmann / 03.03.2016, 08:39 Uhr - Aktualisiert 04.03.2016, 16:52
Eisenhüttenstadt (MOZ) Die Handballerinnen der HSG Schlaubetal-Odervorland haben in der Kreisliga der weiblichen B-Jugend ihren dritten Platz behauptet. Sie setzten sich bei der BSG Stahl Eisenhüttenstadt mit 19:7 (8:5) durch.

Am 12. Spieltag der weiblichen B-Jugend im Handball-Spielbezirk D kam es in der Eisenhüttenstädter Sporthalle Am Diesterwegring zum Derby zwischen der fünftplatzierten BSG Stahl und der drittplatzierten HSG Schlaubetal-Odervorland. Im Vergleich zur Vorwoche konnten die Gäste mit drei Wechselspielerinnen aufwarten. Obwohl in der Kabinenansprache darauf hingewiesen wurde, dass sich die Mädels von dem Spiel der Gastgeber nicht einlullen lassen sollen, trat genau dies in der ersten Halbzeit ein.

Die Schlaubetalerinnen gingen zwar mit 3:0 in Führung und konnten diesen Abstand auch über 6:3 bis zur Pause mit 8:5 halten, doch hätten sie zu diesem Zeitpunkt bereits deutlicher in Führung liegen müssen. Neben vielen einfachen technischen Fehlern kamen noch Wurf-Pech (dreimal Aluminium) und Ballverluste durch lange Pässe, die beim Gegner landeten, hinzu. Das Übertreten der Sechsmeter-Linie als Kreisläufer oder aber als Werfer passierte oft. Lag es an der fehlenden Konzentration, weil das Spiel ja sowie zu Gunsten des Tabellendritten lief?

Die Verteilung der gelben Karten und der Zweiminutenstrafen waren dennoch auf beiden Seiten nicht immer nachvollziehbar und bei einem Hereingreifen in den Wurfarm von hinten wäre eine rote Karte auch eine Option (es gab eine gelbe Karte).

Nach einer kurzen aber knackigen Halbzeitansage sollten die HSG-Mädels einiges ändern. Und das taten sie auch. Motiviert und voll konzentriert starteten sie einen Fünf-Tore-Lauf und gönnten den Gastgebern nur zwei Treffer in der zweiten Halbzeit. Die Müllroserinnen spielten schnell nach vorn. Einige in den Trainingseinheiten geübte Spielzüge wurden umgesetzt und die Linie wurde nun auch beachtet. So fiel das Ergebnis am Ende mit 19:7 doch recht zufriedenstellend für die Gäste aus.

"Bis zum nächsten Spiel am 19. März gegen den FHC muss sich das Team aber noch steigern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dies auch geschieht", äußerte HSG-Trainer Dirk Raddatz.

Tabellenführer bleibt mit 23:1 Punkten der MTV 1860 Altlandsberg vor dem Frankfurter HC II (16:6) und der HSG (16:8). Es folgt die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf (11:11) vor der BSG Stahl 4:20) und Rot-Weiß Neuenhagen (0:24).

BSG Stahl: Jennifer Dell (im Tor), Magdalena Sdorra, Jasmin Rehfeld, Antonia Jensch, Lucy Ahrens, Gina-Marie Geller, Sarah-Sophie Schulz, Davia Halfter, Josephine Christoph

HSG Schlaubetal-Odervorland: Marianne Schulz (im Tor), Elina Schrobitz (5/1), Katharina Lumm (4), Nele Lietz (4), Carolyn Reymund (4/1), Bray Bulst (2/1), Lea-Antonia Eisner, Lea Brose, Josie Wegener, Johanna Würzler - Trainer: Dirk Raddatz

Zeitstrafen: BSG Stahl 4, HSG 3 - Siebenmeter: BSG Stahl 6/2, HSG 6/3

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