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"Rabatte nimmt man gerne mit"

Bürgermeister Jürgen Polzehl überreicht den Auszubildenden der Stadtsparkasse Josie Herbelschmidt, Lucas Mögel und Stephan Liermann (v. l.) die ersten Azubi-Karten.
Bürgermeister Jürgen Polzehl überreicht den Auszubildenden der Stadtsparkasse Josie Herbelschmidt, Lucas Mögel und Stephan Liermann (v. l.) die ersten Azubi-Karten. © Foto: Stefan Csevi
Michael Dietrich / 09.03.2016, 20:20 Uhr - Aktualisiert 09.02.2017, 15:00
Schwedt (MOZ) Josie Herbelschmidt, Lucas Mögel und Stephan Liermann sind die ersten Inhaber der Schwedter Azubi-Karte. Die Auszubildenden der Stadtsparkasse erhielten die Scheckkarten großen Plastikkarten am Mittwoch aus der Hand des Bürgermeisters. Ab sofort kann jeder Auszubildende so eine Karte bei der Stadt beantragen. Mit ihr erhalten sie zum Beispiel Rabatt beim Fahrrad-Fritzen, 2,50 Euro Nachlass beim Kauf von Konzertreisen mit der UVG, 10 Euro Rabatt auf die Mitgliedschaft bei den EisMammuts oder Schnupperkurse beim Reitklub, Boxverein oder jeden Montag einen Euro Rabatt auf alle Gerichte von Torstens Imbiss in der Nähe des Kinos.

Coole Sache, fanden die Azubis mit den Kartennummern 001, 002 und 003. "Als Lehrling verdient man ja noch nicht so viel, da nimmt man Rabatte natürlich gerne mit", sagt Stephan. Er würde sich wünschen, dass auch das Bowlingcenter Strike mitmacht. Josie, die gerade mit dem Umzug in die eigene Wohnung zu tun hat, würde sich einen Rabatt beim WLAN der Stadtwerke wünschen und Lucas hofft, dass auch Kino und Aquarium einen Azubi-Rabatt raushauen.

Die Idee der Azubi-Karte kommt nicht etwa aus dem Jugendamt. Es ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt. "Die Wirtschaft sagt uns immer: Macht die Stadt attraktiv für junge Leute. Mit der Karte und den Angeboten treffen wir den Nerv der jungen Leute. Und wir machen auf Unternehmen und Angebote aufmerksam, die Schwedt zu bieten hat", erklärt Bürgermeister Jürgen Polzehl. Momentan sind es zwölf Unternehmen, die mitmachen, von der UVG über die Wohnbauten, Stadtsparkasse bis hin zur OVB Vermögensberatung. Integriert sind auch Angebote, die es ohnehin für junge Leute gibt, zum Beispiel "Junges Wohnen" von den Wohnbauten, die für 18- bis 29-Jährige von der Miete 50 Prozent nachlassen, wenn die Wohnung im vierten oder fünften Obergeschoss liegt.

Weitere Unternehmen können sich bei der Stadt um eine Teilnahme bewerben. Fahrschulen und Frisöre sind schon im Gespräch. Templin hatte so eine Karte übrigens 2010 eingeführt und mittlerweile schon 24 Rabattangebote für Azubis.

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