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Zweckverband WAS investiert mehr als eine Million Euro / Heute Baustart in Diensdorf-Radlow

Neue Leitungen für Trink- und Abwasser

Bernhard Schwiete / 15.03.2016, 06:51 Uhr
Storkow/Diensdorf-Radlow (MOZ) In der Hauptstraße in Diensdorf-Radlow beginnen heute Bauarbeiten. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Scharmützelsee-Storkow (WAS) lässt eine neue Trinkwasserleitung verlegen und eine Abwasserleitung umverlegen. Damit verbunden sind Einschränkungen für den Autoverkehr. Für den WAS ist die Maßnahme der Auftakt für umfangreiche Bautätigkeiten in diesem Jahr. Mehr als eine Million Euro werden investiert.

Die Baufirma Tepe aus Friedersdorf, die den Baubeginn in Diensdorf für heute ankündigte, wendet dort zunächst die Technik eines unterirdischen Rohrvortriebs an. Auf diese Weise wird auf der Uferseite der Hauptstraße, zwischen Abzweig Bergstraße und Am Wiesenweg, gearbeitet. Danach geht es mit der Trinkwasserleitung weiter, auf der anderen Seite der Hauptstraße bis zum Uferweg. Damit der Autoverkehr auf der Ortsdurchfahrt rollen kann, finden diese Arbeiten nacheinander statt. Dennoch muss die Hauptstraße jeweils halbseitig gesperrt werden., "Wir gehen von einer Bauzeit von fünf Monaten aus", sagt WAS-Vorsteherin Grit Schmidt.

In Ortsteilen der Stadt Storkow investiert der Verband dieses Jahr im Zuge von Straßenbauarbeiten. In Alt Stahnsdorf gibt es im Bereich der Mühlenfließbrücke eine neue Trinkwasserleitung, in Selchow geschieht gleiches auf etwa einem Kilometer Länge mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt. Auch Hausanschlüsse werden dort erneuert. Im Stadtgebiet geht der WAS den ersten Abschnitt der Abwasserkanal-Erneuerung in der Fritz-Reuter-Straße an.

In Bad Saarow gibt es eine neue Trinkwasserleitung und einen neuen Abwasserkanal im Mozartweg. Im Waldweg, ab Golmer Straße bis Geschwister-Scholl-Straße, werden rund 600 Meter Trinkwasserleitung und 18 Hausanschlüsse ausgetauscht. In Wendisch Rietz geschieht Ähnliches in der Seestraße und im Schwarzen Weg. Außerdem stehen laut WAS Arbeiten im Bereich der Abwasserpumpwerke in Bad Saarow und Wendisch Rietz an.

Wenig Neues gibt es unterdessen zur Verfahrensweise mit Altanschließer-Beiträgen. Der WAS teilte mit, das Ergebnis eines Gutachtens im Auftrag des Innenministeriums abzuwarten. Bei Widersprüchen von Betroffenen würde zunächst der Posteingang bestätigt. Heute (13 Uhr, WAS-Verwaltung in Storkow, Fürstenwalder Straße 66) tagt die Verbandsversammlung. Auf der Tagesordnung steht ein Bericht der Vorsteherin, zudem gibt es eine Einwohnerfragestunde.

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