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Frankfurt für ein Millionenpublikum: am Sonntag ab 20.15 Uhr, ARD, "Preis der Freiheit".

Polizeiruf-Stars bei der Premiere

Gern zur Premiere angereist: Während Enno Trebs eine Gastrolle im Polizeiruf hat, gehören Katharina Bellena und Klaudiusz Kaufmann zum festen Team (von links)
Gern zur Premiere angereist: Während Enno Trebs eine Gastrolle im Polizeiruf hat, gehören Katharina Bellena und Klaudiusz Kaufmann zum festen Team (von links) © Foto: René Matschkowiak
Frauke Adesiyan / 15.04.2016, 06:23 Uhr - Aktualisiert 15.04.2016, 09:59
Frankfurt (Oder) (MOZ) Frankfurt und Umgebung für ein Millionenpublikum heißt es am Sonntag ab 20.15 Uhr, wenn im Ersten der Polizeiruf "Preis der Freiheit" ausgestrahlt wird. Die Frankfurter selbst konnten den Film schon am Donnerstag im Kino erleben. Viele der Darsteller kamen zur Premiere.

Einer der Stargäste war am Donnerstagabend wie schon bei der Premiere des ersten RBB-Polizeirufs Toni. Sie ist im deutsch-polnischen Krimi als Speedy zu sehen - eine gewaltige braun-weiße Revier-Hündin der Rasse Basset, die sich nur behäbig dirigieren lässt. "Sie hört eigentlich nur auf mich, also bin ich immer dabei", sagte Tonis Frauchen Winnie Viol, die es sich nicht nehmen ließ, die Premiere von "Preis der Freiheit" im Cinestar zu schauen. Außer ihr waren viele derer, die den Polizeiruf vor und hinter der Kamera prägen, angereist. Mit den Frankfurtern füllten sie rund zwei Drittel des Kinosaals.

Unter den Gästen waren auch Katharina Bellena und Klaudiusz Kaufmann, die im Polizeiruf polnische Polizisten spielen. Während es Hauptdarsteller Lukas Gregorowicz, der aus Wien angereist war, vorzog, draußen auf das Ende des Films zu warten, war es für die beiden ein Muss, sich den Film mit Publikum zum ersten Mal anzuschauen. Kaufmann war dafür sogar eigens aus Warschau gekommen. Er und Bellena schätzen an dem Polizeiruf vor allem, dass er nicht die üblichen Klischees erfüllt.

"Ich genieße es, der Figur der Edyta meine eigenen Wurzeln zur Verfügung zu stellen", sagte Katharina Bellena im Interview vor der Premiere. Frankfurt und Slubice kenne sie übrigens ganz gut. Gern reise sie mit Gästen hierher, wenn sie in der Nähe ihres Wohnortes Berlin polnisch essen gehen möchte.

Während kurz vor Filmbeginn die Schauspieler aus dem festen Ermittlerteam miteinander scherzten und mit dem Publikum ins Gespräch kamen, stand Enno Trebs teilweise etwas verloren vor dem Kinosaal. Der große, kräftige Schauspieler aus Birkenwerder hat eine Gastrolle in der jüngsten Episode. Der 20-Jährige spielt Filmrollen seit er zehn Jahre alt ist, unter anderem war er in "Das weiße Band" zu sehen. Inzwischen hat er die Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule Ernst Busch geschafft und wird im Herbst anfangen, dort zu studieren. "Früher war ich gegen ein Schauspielstudium aber ich glaube, es ist hochinteressant und spaßig - was kann es besseres geben", sagte er. Dass es ihm drei seiner vier Geschwister gleich tun und auch ihr Schauspiel-Talent ausleben, erklärt er sich mit der Großfamilie: "Man muss sehr präsent sein, um ein Anliegen rüberzubringen, wenn vier andere genauso um die Aufmerksamkeit der Eltern buhlen."

Besonders präsent war am Donnerstagabend auch Polizeioberrat Ulf Buschmann im Kino, der mit seiner Uniform und seiner strahlend guten Laune auffiel. Der Leiter des deutsch-polnischen Zentrums in Swiecko dient dem Filmteam als Berater. "Die fragen auch, wie ein Polizeibeamter einen Anruf entgegennimmt", berichtete er amüsiert. Dass die Episoden trotz aller Beratung nicht den Polizeialltag abbilden, versteht er gut. "Eine dreistündige Vernehmung will doch niemand sehen", sagte er schmunzelnd.

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