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Autor Horst Evers gastierte erstmals mit seinem Programm"Hinterher hat man's meist vorher gewusst" in Fürstenwalde

Von der Schultafel über den BER bis zur Bahnfahrt

Auf der Bühne der Kulturfabrik: Horst Evers
Auf der Bühne der Kulturfabrik: Horst Evers © Foto: Cornelia Link
Cornelia Link / 22.04.2016, 19:35 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Er schreibt Bücher, macht Kleinkunstkabarett und hat Sendungen im Radio: Horst Evers (49). Am Donnerstagabend war der Wahl-Berliner, der aus Niedersachsen stammt, mit seinem Programm "Hinterher hat man's meist vorher gewusst" erstmals in Fürstenwalde.

In der ausverkauften Kulturfabrik erzählte er viele Geschichten. Ob die sich in seinem Leben so zugetragen hatten? "Die meisten sind komplett wahr, aber nicht genauso passiert - leider oder auch Gott sei Dank." Zumal die Pointe im Leben selten eintreffe und es oft einiger Dramaturgie bedarf. Das kann er gut. Er redet, wirbelt mit den Händen und lacht auf seine spezielle Art.

Er bietet Alltagsgeschichten, die harmlos beginnen. Er berichtet wortgewandt über seine Schultafel und landet schließlich beim BER. "Wenn der Flughafenbau nicht klappt, sollte man lieber Brücken ins Flachland bauen oder Pyramiden. Flexibel sein", sagt er und 200 Gäste toben.

Seine Erlebnisse bei Lesungen bringt er gekonnt rüber, ebenso seine Urlaubs-Geschichte von der Ostsee. Aber er lässt auch sein Leben Revue passieren, berichtet von geplatzten Träumen aus Fußballprofi und seinem abgebrochenen Publizistik-Studium in Berlin. "Ich wollte nicht mehr soviel Bus raus nach Lankwitz fahren." Zum Glück wurde er auch kein Model und erlebt stattdessen auf den Reisen zu seinen Lesungen viel Lustiges beim Fahren mit der Bahn. Final gibt es ein Lied über Niedersachsen und viele Autogramme. "Seine Leichtigkeit des Humors ist toll", lobte Andreas Politz nach dem Programm. "Ich fand es sehr unterhaltsam", sagte Franka Koch. "Das war ein schöner Abend mit Inhalt und nicht unter der Gürtellinie" fügte Andrea Mowka an.

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