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Europa-Hymne und Gänsehaut

Aufmerksamkeit für junge Musiker: Beim traditionellen Musikfestival der Ensembles der Kreismusikschule Märkisch-Oderland erwartete die Zuhörer im Saal ein abwechslungsreiches Programm von hoher musikalischer Qualität - hier das Jugendorchester Bad Freienw
Aufmerksamkeit für junge Musiker: Beim traditionellen Musikfestival der Ensembles der Kreismusikschule Märkisch-Oderland erwartete die Zuhörer im Saal ein abwechslungsreiches Programm von hoher musikalischer Qualität - hier das Jugendorchester Bad Freienw © Foto: MOZ Gerd Markert
Gabriele Rataj / 25.04.2016, 06:54 Uhr - Aktualisiert 25.04.2016, 11:36
Strausberg (MOZ) Als ein begeisterndes Konzert wird das "Musikfestival der Ensembles" der Kreismusikschule Märkisch-Oderland 2016 für die Anwesenden wohl in die Geschichte eingehen. Im ausverkauften Zentrum für Informationsarbeit der Bundeswehr holten die rund 100 Beteiligten das Publikum von den Sitzen.

"Ich wusste gar nicht, dass die Europa-Hymne drei Strophen hat", bekannte Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler danach und schilderte ihre Eindrücke von einer bewegenden Veranstaltung. Dass am Ende alle Musikschüler, deren Lehrer und die im Saal versammelten Zuhörer gemeinsam den Schlusschor aus Beethovens 9. Sinfonie "Ode an die Freude" anstimmten beziehungsweise intonierten, damit hatte sie nicht gerechnet - Gänsehaut inklusive.

Konzert der Kreismusikschule MOL im ZIB in Strausberg vor 530 Gästen.
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Konzert der Kreismusikschule

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Doch nicht erst dieser Schlusspunkt unter die beiden, von einer Pause unterbrochenen Programmteile hatte es in sich. Was die Schüler aus Bläserklassen der Grundschulen St. Hedwig Petershagen, Falkenberg, Neuenhagen/Insel, Wriezen und vom Johanniter-Gymnasium unter Kristian Meißners Stabführung an Ohrwürmern davor boten, war abwechslungsreich und reichte von Dschungelbuch-Balus bekanntem Filmtitel über Musik aus "Herr der Ringe" bis zu "Star Wars".

Um dieses Zusammenspiel zu erreichen, war Lehrer Christian Meißner vorab nach Neuenhagen/Insel, nach Falkenberg und Wriezen gefahren, berichtete ein selbst begeisterter Leiter der Kreis-Musikschule Klaus-Peter Will. Es sei schon ein "Wahnsinnsaufwand" gewesen für Schüler und Lehrer, bevor am Sonnabend um 12 Uhr die letzten Proben vor Ort im Saal stattfinden konnten.

Die lockere Atmosphäre, die der ehemalige Musikschüler, spätere Musiker der Dresdner Staatskapelle und heutige Rundfunk-Moderator Tobias Moeck mit seinen Interviews erzeugte, hob Will ebenso hervor wie die hohe Qualität sämtlicher Darbietungen, von der Band "Seven on Sunday" und der "Take Brass Band" aus Strausberg und Bad Freienwalde über das Strausberger Kammer- und das Freienwalder Jugend- bis zum Sinfonieorchester Strausberg mit seinen musikalischen Leitern. Einen besonderen Akzent habe der Auftritt des Trios von der Partner-Musikschule aus Frankenthal (Pfalz) gesetzt. "Über 100 Begegnungen hatten wir in 25 Jahren", resümierte der märkische Musikschulleiter.

Der Strausberger Kinderchor schließlich hat so manchen in Erstaunen gesetzt. Was die Singklasse der Grundschule "Am Wäldchen" mit ihrer Lehrerin Cathrin Spanke im Kinderchor der Musikschule unter Denis Combe-Chastel boten, kann Lust auf musikalische Erbe-Pflege machen: "Sing Bach".

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