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Kommunen verhandeln mit Bund über Finowkanal-Schleusen

Lieper Schleuse im Finowkanal am 22.04.2016

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Lieper Schleuse im Finowkanal am 22.04.2016 F © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
dpa / 28.04.2016, 15:27 Uhr
Eberswalde (dpa) Brandenburger Kommunen wollen den Betrieb der zwölf Schleusen des Finowkanals vom Bund übernehmen. Dazu habe der Bund 14,2 Millionen Euro angeboten, sagte der Bürgermeister der Stadt Eberswalde (Barnim), Friedhelm Boginski, am Donnerstag. Zunächst sollen die von Hand betriebenen historischen Schleusen in kommunaler Verantwortung weitergeführt werden. Nach zehn Jahren werde dann mit dem Bund über eine komplette Übernahme des Kanals verhandelt, sagte Boginski, der auch Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Finowkanal ist.

Im November des vergangenen Jahres hatte der Bund den neun beteiligten Kommunen angeboten, den 32 Kilometer langen Kanal, der die Havel mit der Oder verbindet und unter Denkmalschutz steht, selbst zu übernehmen. Andernfalls werde er zurückgebaut, hieß es. Damit wäre vor allem der Wassertourismus in der Region stark eingeschränkt. Für die Übernahme der Wasserstraße sollen die Brandenburger Kommunen 75 Millionen Euro vom Bund bekommen, davon 60 Millionen Euro für Sanierungen.

Bis zum September dieses Jahres müssen sich die Kommunen nun entscheiden, ob sie nur die Schleusen übernehmen wollen oder den gesamten Kanal.

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