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Beliebter Zwischenstopp in Prenden

Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge (r.) begrüßt Ulrike und Steffen Schwarz auf dem Wohnmobil-Stellplatz.
Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge (r.) begrüßt Ulrike und Steffen Schwarz auf dem Wohnmobil-Stellplatz. © Foto: MOZ/Hans Still
Hans Still / 06.05.2016, 07:55 Uhr
Prenden (MOZ) Es ist ein bescheidener Start, aber für den Prendener Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge (SPD) zielt die Entwicklung auf dem Prendener Wohnmobil-Stellplatz genau in die richtige Richtung. "Wir hatten hier im vergangenen Jahr einen Umsatz von 300 Euro für Trinkwasser und Strom. Das ist nicht viel, aber bei sieben Stellplätzen ist das zum Beginn schon in Ordnung", resümiert Auge bei einem Besuch auf dem Platz. Drei Wohnmobile parkten dort am Dienstagvormittag, unter den Touristen sind auch Ulrike und Steffen Schwarz aus dem thüringischen Bad Berka. "Wir sind auf der Durchreise in Richtung Ostsee und haben uns diesen Platz ganz bewusst für eine zweitägige Pause ausgesucht. Es ist schön ruhig hier, der Stellplatz liegt direkt am Wald, und Seen sind auch nicht weit entfernt", lobt das Paar die naturnahe Lage. Ihr Votum fällt eindeutig aus, sie wollen auch befreundeten Wohnmobilisten diesen Platz als günstige und angenehme Zwischenstation nahe der A 11 in Richtung Norden empfehlen.

Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge erzählt den Gästen gern, wie der Wandlitzer Ortsteil anfangs belächelt wurde für den Wunsch, einen derartigen Stellplatz zu errichten. Mittlerweile gibt es einen Berliner Gast, der innerhalb der Saison mehrere Wochen in Prenden verbringt und sich damit sehr wohl fühlt.

Unweit des Platzes entsorgen sich aber Bürger ohne Rücksicht ihres Mülls. "Seit zehn Tagen liegt der Dreck schon dort, es wird aber immer mehr", ärgert sich Auge mal wieder. Eine Matratze, zwei Autoreifen, Styropor und simpler Hausmüll wurden neben den Glascontainern abgeworfen. Als Verursacher vermutet Auge Berliner Kleingärtner, die auf dem Weg in die Hauptstadt ihren Unrat abladen. Entsprechende Adressen hatte er schon gefunden und an die Behörden weitergeleitet. Früher half der Wandlitzer Bauhof dabei, diesen Müll schnell zu entsorgen, um nicht Dritte zu ermutigen, ebenfalls ihren Unrat abzuladen. Nun ist aber beim Umfängen oberhalb von einem Kubikmeter Müll der Landkreis zuständig. "Das dauert leider immer sehr lange", so Auge.

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