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Werner Mielenz kandidiert für das Ehrenamt als Bürgermeister von Neutrebbin / Sein Credo: Konstruktives Herangehen an die Aufgaben

"Die Oderbruchdörfer gehören zusammen"

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Ulf Grieger / 10.05.2016, 05:07 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Werner Mielienz freut sich, dass seine Kandidatur für das Ehrenamt des Bürgermeisters in der Gemeinde positiv aufgenommen wurde. Er ist der einzige Kandidat und will zur Gemeindevertretersitzung am 30. Juni gewählt werden. Bis dahin amtiert er als Bürgermeister. "Neutrebbin hat es verdient, dass man sich für die Gemeinde einsetzt", sagt er überzeugt. Sein vorrangiges Ziel: Nach außen das auch darzustellen, was das Leben in Neutrebbin und seinen Ortsteilen tatsächlich ausmacht. Dabei hat er ein grundsätzlich konstruktives Vorgehen als Mittel zum Ziel: "Ich bin bestrebt, mit allen Institutionen ein gutes Verhältnis aufzubauen. Mit dem Amt Barnim-Oderbruch ebenso wie mit dem Kreis und den Partnern in Potsdam."

Dabei habe er bereits gute Ansatzpunkte. Zum Beispiel in punkto Gemeindezentrum. Der Innenausbau in der Karl-Marx-Straße 43 sei auf gutem Weg. Die Fördermittelstelle habe das Gebäude besucht und sich einen Überblick verschafft. "Es wird daran gearbeitet", ist Mielenz optimistisch. Ähnlich sei es in punkto Ortsdurchfahrt der L34. Er will nicht als ein Bürgermeister auftreten, der Vorwürfe macht und Forderungen erhebt. Wichtig sei ihm, Lösungswege konstruktiv mit den Partnern im Land und im Kreis zu beraten. "Da gibt es mehrere Varianten, die wir nun weiter diskutieren. Es geht auch darum, was in Neutrebbin möglich ist und was nicht." Werner Mielenz erinnert an das Leistungsvermögen der Gemeinde, das sie beim europäischen Wettbewerb gezeigt hat. Das müsse sich auch im Alltag zeigen. "Ich weiß, wie viel persönliches Engagement in den zahlreichen Vereinen an den Tag gelegt wird. Das ist eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung", ist der 63-Jährige überzeugt.

Eine Aufgabe werde es sein, die Gemeinde Neutrebbin durch die zweite Kommunalreform, das heißt, die Anpassung der Amts- struktur an die aktuelle Entwicklung, zu führen. "Da habe ich eine ganz klare Auffassung: Die Dörfer des Oderbruchs gehören zusammen", so der Bürgermeisterkandidat.

Auch einer engen Zusammenarbeit mit Letschin stünde er positiv gegenüber. Mit den Ortsvorstehern habe er ohnehin ein gutes Verhältnis. Und wenn es die Wuschewierer wollten, dann könnten sie bei der nächsten Gebietsänderung auch ein eigener Ortsteil werden.

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