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Vattenfall-Braunkohle beschäftigt schwedisches Parlament

Schaufelradbagger im Braunkohletagebau Welzow Süd der Vattenfall AG in Welzow
Schaufelradbagger im Braunkohletagebau Welzow Süd der Vattenfall AG in Welzow © Foto: dpa
24.05.2016, 08:00 Uhr
Potsdam (dpa) Mehrere deutsche Umweltorganisationen haben sich in einem offenen Brief an das schwedische Parlament gegen den Verkauf der deutschen Vattenfall-Braunkohlesparte gewandt. Anlass ist eine Debatte im Stockholmer Reichstag an diesem Dienstag, die sich mit den Braunkohle-Aktivitäten von Vattenfall befasst. Umweltaktivisten planen Protestkundgebungen in Stockholm und Berlin.

Die Verfasser des Briefes - darunter das Bündnis Klima-Allianz Deutschland, die Organisation Robin Wood und der World Wide Fund For Nature - kritisieren den schwedischen Konzern scharf. "Vattenfalls deutsche Kohlekraftwerke emittieren mehr CO2 als Gesamt-Schweden, weshalb ein Kohleausstiegsplan für dieses Portfolio der wichtigste Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels ist, den die schwedische Regierung gegenwärtig leisten kann", heißt es in dem Schreiben.

Vattenfall solle seine Braunkohle-Aktivitäten in der Lausitz nicht wie geplant an die tschechische EPH-Gruppe verkaufen, "sondern einen langfristigen Plan entwickeln, die Sparte in einer umwelt- und sozialverantwortlichen Weise abzuwickeln".

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