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Schwacher Wind setzt zu

Fast Flaute: Ein FD-Segler kämpft bei der Langstreckenregatta des Saarower Segler-Vereins am Werl (SSVaW) auf der Scharmützelsee.
Fast Flaute: Ein FD-Segler kämpft bei der Langstreckenregatta des Saarower Segler-Vereins am Werl (SSVaW) auf der Scharmützelsee. © Foto: Jörg Binder
Jörg Binder / 21.06.2016, 05:44 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Die Langstreckenregatta des Saarower Segler-Vereins am Werl (SSVaW) war auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung. 31 Boote hatten sich dabei auf dem Scharmützelsee eingefunden.

Wie bereits im Vorjahr wurde die Langstreckenregatta um 12Uhr gestartet. Diese Entscheidung der Wettfahrtleitung zeigte sich als gute Entscheidung. 31Boote hatten sich am Start eingefunden. Nach den Jollen gingen die Jollenkreuzer (12.10 Uhr) und die Kielboote (12.20 Uhr) auf Fahrt - bei noch immerhin zwei Windstärken, in Böen sogar 14Knoten.

Wie üblich wurde nach dem Start zunächst eine Startkreuz absolviert, bevor der See vom kleinen Werl bis nach Wendisch Rietz und bis Bad Saarow Strand zurück abzusegeln war. Dann wurde der Kurs noch mit einem Schlag nach Diensdorf ergänzt, bevor es erneut beim kleinen Werl auf einem Kreuzkurs ins Ziel ging.

Die schnelleren Boote hatten Glück und konnten den Wind nutzen, um den Kurs innerhalb von gut zwei Stunden zu absolvieren. So kam das Boot "Schlaubär" von der SV 78 mit der Besatzung Andreas Wulf, Kerstin Donath und Manuela Köppen mit einer gesegelten Zeit von 1:53Stunden als erstes Boot ins Ziel.

Langstreckenregatten sind Regatten, bei denen verschiedenste Bootstypen gegen einander antreten. Um hier etwas Gerechtigkeit zwischen den Booten herzustellen, wird nach den sogenannten Yardstickzahlen gesegelt. Das bedeutet, die gesegelte Zeit wird mit einem vorbestimmten Faktor einer bundeseinheitlichen Liste verrechnet. Demnach konnte das Boot "Schlaubär" zwar in der Klasse der schlanken Kielboote den 1.Platz belegen, blieb aber in der Gesamtwertung trotzdem auf dem 2.Platz hinter der von Klaus Müller und Alexander Brix gesegelten Ixylon Jolle "Humppa", die mit einer Zeit von 2:03Stunden als drittes Boot durch das Ziel ging. Das zweite Boot im Ziel war der 20er Jollenkreuzer "Undicht" mit der Besatzung Jan Gorgs und Iris Jülke, welche in ihrer Klasse der Jollenkreuzer mit einer gesegelten Zeit 2:02Stunden siegten.

Vom ausrichtenden SSVaW wurden Lutz Storr mit seiner O-Jolle "Ciao" Zweiter bei den Jollen und die Mannschaft Knut Hohenstein, Lothar Hohenstein und Ulrike Stavorinus-Hohenenst mit dem H-Boot "Saphir" Dritter bei den schlanken Kielbooten vor dem Vereinsvorsitzenden René Kappel mit seiner Frau Nicole und seinem Sohn Malte auf der International 806 mit dem Namen "Summertime".

Bei den Kielbboten bis zu einer Yardstickzahl von 111 belegte Wolfram Hurthe mit seiner Frau Edeltraud Hurthe auf seiner Dehler 28 mit dem Namen "Trold" den 2.Platz. Bei den Kielbooten ab einer Yardstickzahl von 112 gewann das Folkeboot von Thomas Bolatzky mit seiner Frau Angelika und Luisa Kosch.

Der Großteil der Segler benötigte jedoch aufgrund des immer schwächer werdenden Winds zwischen drei und vier Stunden, so dass das letzte Kielboot nach gut vier Stunden mit dem letzten Wind des Tages gerade noch die Ziellinie passierte.

Anschließend wurde dann wieder bei schönem Wetter nach einer ausgiebigen Siegerehrung im Saarower Segler-Verein am Werl mit zahlreichen Teilnehmern und Gästen mit Livemusik noch lange gefeiert.

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