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Mehrheit stimmt für Lothar Ebert als Leiter im Transformationsprozess

Amtsdirektor wiedergewählt

Glückwunsch: Amtsausschussvorsitzender Dieter Rauer beglückwünscht Lothar Ebert (r.) zur Wiederwahl.
Glückwunsch: Amtsausschussvorsitzender Dieter Rauer beglückwünscht Lothar Ebert (r.) zur Wiederwahl. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 23.06.2016, 06:20 Uhr
Golzow (MOZ) Der Amtsausschuss Golzow hat am Dienstag Lothar Eber erneut zum Amtsdirektor gewählt. Der 59-jährige Seelower ist seit 16 Jahren in der Verwaltung tätig. Abgestimmt wurde offen, lediglich Gerhard Schwagerick (Küstrin-Kietz) stimmte gegen die Wiederwahl. Ebert bedankte sich für das Vertrauen und würdigte die gute Zusammenarbeit mit den jetzigen, aber auch mit den heute mehr aktiven Kommunalpolitikern. Sein dank galt auch dem Team der Verwaltung. Die Wahl war erwartet worden, weil sich der Amtsausschuss bereits im Vorfeld gegen eine Ausschreibung entschieden hatte.

Lothar Ebert ist zwar formell für acht Jahre gewählt, sieht die Verwaltung und damit auch seinen Posten im Zeichen des Transformationsprozesses, mit dem die kommunalen Strukturen an den demografischen Wandel anpasst werden sollen.

Gegenüber MOZ verwies er auf die anstehende Plenumsdebatte im Landtag zum Leitbild der Kommunalreform. Von diesen Entscheidungen werde der Spielraum der Gemeinden und des Amts abhängen. Aus seiner Sicht wäre es effektiv und sinnvoll, die begonnenen Kooperationen mit Seelow fortzusetzen. Allerdings sieht er in einer Einheitsgemeinde oder bloßer Mitverwaltung durch die Stadt die schlechtesten Varianten. Für die kommunale Selbstverwaltung der Dörfer wäre es besser, wenn es eine Amtsgemeinde gäbe, die die Selbstständigkeit der bislang amtsangehörigen Gemeinden bewahren könnte. "Das aber wollen wir nicht beginnen, ohne zuvor mit den politischen Gremien zu beraten. Wir wollen die Bürger mitnehmen und das Verständnis dafür wecken."

In diesem Sinne begrüßte Lothar Ebert auch den Beschluss des Amtsausschusses, auf Vorschlag von Frank Schütz (Golzow) die deutsch-polnischen Verhandlungen zum Brückenneubau zu begleiten. Der Amtsausschuss hat die Verwaltung damit beauftragt, mit beiden Seiten den Kontakt aufzubauen, um die Interessen der Gemeinden und ihrer Bürger bei der wichtigen Infrastrukturmaßnahme deutlich zu machen. Das Zusammenwachsen der Kommunen an der Oder sieht Ebert als wesentliche Aufgabe an.

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