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Mehr als 100 000 Besucher beim Stadtfest und 16 Tanzgruppen auf drei Bühnen.

Slade rockt den Bunten Hering

Dicht gedrängt auf dem Marktplatz: Die britische Hardrockband Slade begeisterte anderthalb Stunden lang die Besucher mit ihren großen Hits, wie "Mama Weer All Crazee Now".
Dicht gedrängt auf dem Marktplatz: Die britische Hardrockband Slade begeisterte anderthalb Stunden lang die Besucher mit ihren großen Hits, wie "Mama Weer All Crazee Now". © Foto: René Matschkowiak
Heinz Kannenberg / 10.07.2016, 19:18 Uhr - Aktualisiert 11.07.2016, 14:54
Frankfurt (Oder) (MOZ) Stars und ein buntes Unterhaltungsprogramm lockten am Wochenende mehr als 100 000 Besucher zum größten Stadtfest in Ostbrandenburg. Das 13. Hansestadtfest endete am späten Nachmittag mit Musik und Tanz auf dem Marktplatz. 16 Tanzgruppen machten das Fest zu einem wahren Volksfest.

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Bunter Hering 2016

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Unter dem Motto "Der Bunte Hering tanzt" verwandelten Tanzgruppen und -vereine sowie Einrichtungen der Partnerstädte und aus der Umgebung die Bühnen entlang der Oder in die größte Tanzfläche der Region.

Auf unnachahmlicher Weise rockte Slade am Sonnabend die Bühne beim Stadtfest Bunter Hering. Auf ihrer Bühnenjubiläumstour schauten sie auch in Frankfurt (Oder) nach ihren Fans.
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Slade in Frankfurt (Oder)

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Vielseitigen Ansprüchen wurden auch die musikalischen Acts gerecht: Die Münchener Freiheit und Geier Sturzflug begeisterten ihr Publikum genauso wie die internationalen Gäste Slade und East 17. Höhepunkt war Sonnabendabend das Konzert der britischen Hardrockband Slade. Die Rocker von der Insel befinden sich derzeit auf einer Abschiedstournee in Europa. Eines ihrer 50 Konzerte gaben sie vor etwa 8000 Besuchern in Frankfurt.

Grandios startete das Stadtfest „Bunter Hering“ am Freitagabend in Frankfurt (Oder).
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Stadtfest Bunter Hering

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Die Sommerkirmes und der pro agro-Erlebnismarkt mit Köstlichkeiten und Handwerk aus Berlin und Brandenburg boten ein buntes Markttreiben und Unterhaltung für Groß und Klein. Spannend ging es zu bei den sportlichen Wettbewerben wie der traditionellen Ruderregatta der Studenten, dem Erdgasbusziehen der Stadtwerke und dem Lauf ohne Grenzen durch Frankfurt und Slubice, der dieses Jahr mit 350 Läufern seine Premiere

feierte. Das Erdgasbusziehen gewann erneut die Mannschaft Armwrestling I. Mit viel Beifall wurde Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Thiem, der Ende Juli in den Ruhestand geht und diesen sportlichen Wettkampf in den vergangenen Jahren immer begleitete, insbesondere von den Frankfurter Sportlern verabschiedet. 13 Mannschaften nahmen in diesem Jahr am Erdgasbusziehen teil. Das ist ein neuer Rekord.

Studenten der Viadrina bespielten auch in diesem Jahr wieder den Garten des Kleist-Museums sowie engagierte Frankfurter brachten traditionell historische Szenen zur Aufführung.

Beim traditionellen Entenrennen schwammen 5555 gelbe Quietscheentchen am Sonntagnachmittag auf der Oder um die Wette. Zum ersten Mal wurden alle 5555 Lose verkauft. Der Lospate der Gewinnerente 3207 kann sich über einen Renault Twingo, gesponsert vom Autohaus König, freuen.

Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung aus Frankfurt und Slubice trafen sich am Sonnabend im Garten des Kleist-Museums zum traditionellen Frühschoppen des Hanse Clubs. OB Martin Wilke stellte fest, dass Frankfurt die rote Laterne beim Ranking der kreisfreien Städte abgegeben hat. Vor drei Jahren hatte die Stadt beim Thema Wirtschaft und Arbeitsmarkt Platz 191 eingenommen. Das war nach dem Aus der Solarfabriken. In diesem Jahr ermittelte das Schweizer Institut prognos Frankfurt auf Platz 46. "Die wirtschaftliche Entwicklung in Frankfurt gibt Anlass zum Optimismus, nicht zur Euphorie. Aber es ist auf jeden Fall auch ein Grund zum Feiern beim Stadtfest", betonte Wilke.

Slubices Bürgermeister Tomasz Cieszewicz unterstrich die Bedeutung der gemeinsamen Vermarktung des Standorts. Das Investorcenter spiele dabei eine große Rolle. Cieszewicz sieht Slubice dabei besonders als Standort für Logistik sowie Handels- und Dienstleistungen. 2015 hätten Unternehmen in Slubice etwa 100 Millionen Zloty investiert.

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