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Jugend organisiert Regatta für die Alten

Legen sich beim Yesterdaycup voll ins Zeug: Thomas Pfuhl, Siegerin Katharina Herrendörfer und die am Ende zweitplatzierte Sabine Weidner (von links) vom Saarower Segler-Verein am Werl
Legen sich beim Yesterdaycup voll ins Zeug: Thomas Pfuhl, Siegerin Katharina Herrendörfer und die am Ende zweitplatzierte Sabine Weidner (von links) vom Saarower Segler-Verein am Werl © Foto: SSVaW
Jörg Binder / 22.07.2016, 06:06 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Beim Saarower Segler-Verein am Werl (SSVaW) wurde eine gute Tradition mit der nächsten Auflage des Yesterdaycups auf dem Scharmützelsee fortgesetzt. Wo hat man das noch - die Jugend bedankt sich bei den "Alten" einmal im Jahr für die Jugendarbeit und die Möglichkeiten im Verein mit einer Spaßregatta, in der die "Großen in kleinen Booten" zeigen können, was Segeln bedeutet. Dabei kann die Jugend auch die andere Seite kennen lernen - die Regatta zu organisieren. Und das machen sie mit einer Professionalität, die die "Alten" stolz macht.

Bei Winddrehungen einmal um alle Himmelsrichtungen fand in den zwei Klassen - unter und über 75 Kilogramm - für elf Segler des Vereins, die sich in die Optimisten trauten, der Yesterdaycup statt. Zunächst startete die Klasse unter 75kg mit zwei Wettfahrten. Hier hatte es die Wettfahrtleitung unter Führung von Lorenz Schüler und seinem Assistenten Fiete Schmelzer sowie Regattaleiter Niklas Kappel besonders schwer, überhaupt einen Kurs aufzubauen.

Zunächst ein Westwind, dann über Nord auf Ost drehender Wind, der sich später über Süd wieder auf West einpendelte. Siegerin wurde Katharina Herrendörfer, sozusagen die Pfuhl-Enkelin. Der 2.Platz ging an Sabine Weidner, eine der Pfuhl-Schwestern. Zusammen mit ihrer Schwester, die Vorjahressiegerin war, standen sie als Kinder als DDR-Meisterinnen auf dem Siegertreppchen. Hier zeigt sich, dass man Segeln nicht verlernt.

Die zweite Klasse über 75Kilo hatte etwas mehr Glück. Bei Winddrehungen nur noch um 180Grad gab es drei Wettfahrten, weil die Verhältnisse unter den Seglern in der 3.Wettfahrt geklärt werden mussten. Den 1.Platz verteidigte Vorjahressieger Udo Wilke, der sonst O-Jolle und 15-Jollenkreuzer segelt. Zweiter wurde Peter Rüster. Der hatte bei den vielen Regatten mit seinem weit über den Verein hinaus bekannten Sohn Moritz, der diesmal im Team der Wettfahrtleitung mitwirkte, wohl gut zugeschaut.

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