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Bundesanwaltschaft: Verdacht auf IS-Mitgliedschaft des Ansbach-Täters

Nach dem Bombenanschlag von Ansbach: Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem Bombenanschlag von Ansbach: Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen. © Foto: dpa
25.07.2016, 19:28 Uhr
Karlsruhe (dpa) Nach dem Bombenanschlag von Ansbach besteht nach Angaben der Bundesanwaltschaft der Verdacht, dass der 27-jährige Täter Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) war. Die Behörde übernahm daher Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, wie sie am Montagabend in Karlsruhe mitteilte.

Auf einem Handy des syrischen Flüchtlings sei ein Video gesichert worden, in dem eine vermummte Person ihre Zugehörigkeit zu IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi bezeuge. Nach dem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, dass es sich um den Täter von Ansbach handele. Es bestehe der Verdacht, dass er die Tat "als Mitglied des IS" begangen habe.

Geklärt werden solle auch, ob weitere Beteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden gewesen seien. Die Bundesanwaltschaft ermittelt außerdem wegen versuchten Mordes und anderer Straftaten. Bei dem Bombenanschlag vor dem Eingang zu einem Musikfestival in der fränkischen Kleinstadt waren am Sonntagabend 15 Menschen verletzt worden.

Der Generalbundesanwalt hatte auch nach dem Axt-Angriff von Würzburg die Ermittlungen übernommen. Ein 17-jähriger Flüchtling hatte in einem Regionalzug mehrere Menschen mit einem Beil angegriffen und schwer verletzt. Auch hier hatte der IS die Tat für sich beansprucht.

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