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Zwölf Kilometer Glasfaser und elf Verteiler für 1800 Glienicker Haushalte

Schnelle lange Leitung für Glienicke

Ließen sich die Technik erklären: Bauamtsleiter Peter Staamann, Bürgermeister Dr. Hans Günther Oberlack (von rechts) und Gemeindevorsteher Martin Beyer (Zweiter von links.) lauschten Telekom-Mitarbeiter Henry Lange (Mitte) und Ulrich Griga von der  Firma.
Ließen sich die Technik erklären: Bauamtsleiter Peter Staamann, Bürgermeister Dr. Hans Günther Oberlack (von rechts) und Gemeindevorsteher Martin Beyer (Zweiter von links.) lauschten Telekom-Mitarbeiter Henry Lange (Mitte) und Ulrich Griga von der Firma. © Foto: MZV
Heike Weißapfel / 29.07.2016, 07:24 Uhr
Glienicke (OGA) Das östliche Gebiet der Gemeinde Glienicke bekommt schnelles Internet. Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Anschlüssen in der Kommune begonnen, berichtet Gemeindesprecher Arne Färber. Los ging es jetzt in der Charlottenstraße mit den ersten Tiefbauarbeiten. Insgesamt wird die Telekom rund zwölf Kilometer Glasfaser verlegen und elf Verteiler mit moderner Technik aufstellen. Der erste Verteiler wurde zu einem Multifunktionsgehäuse (MFG) umgewandelt.

"Ich freue mich, dass die Arbeiten in Glienicke nun starten", so Bürgermeister Dr. Hans Günther Oberlack. "Schnelle Internetverbindungen sind nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil."

Nach Angaben des Telekommunikationsunternehmens wird das Netz so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos soll bequemer werden. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Das hohe Tempo hat seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser in Glienicke kostet die Telekom rund 70 000 Euro pro Kilometer. Ab Mitte November sollen 1 800 Haushalte von dem Glasfaser-Ausbau profitieren können. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, erläutert Telekom-Sprecher Georg von Wagner. Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher die Geschwindigkeit.

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