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Anlage am Alten-Fritz-Denkmal neu gestaltet

Neu gestaltet: Bürgermeister Werner Mielenz, Jürgen Schulz vom Verein Alter Fritz und Landschaftsgestalter Andreas Heese (v.l.) am Denkmal am Neutrebbiner Friedensplatz.
Neu gestaltet: Bürgermeister Werner Mielenz, Jürgen Schulz vom Verein Alter Fritz und Landschaftsgestalter Andreas Heese (v.l.) am Denkmal am Neutrebbiner Friedensplatz. © Foto: Doris Steinkraus
Doris Steinkraus / 02.08.2016, 05:33 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Es ist das Wahrzeichen der Gemeinde schlechthin - das Alte-Fritz-Denkmal, das seit 1994 wieder mitten im Ort trohnt. Aus der Zeit der Wiederaufstellung - das Denkmal war 1904 eingeweiht worden, 1952 dann verschwunden, wurde nach der Wende durch den Verein Alter Fritz dank unzähliger Spenden nachgegossen und kam wieder an seinen alten Platz - stammte auch die Bepflanzung.

"Hier stand chinesischer Kriechwacholder, der nicht mehr ansehnlich war", berichtet Jürgen Schulz, der gegenwärtig die Geschäfte des Vereins führt. Dem gerade frisch gewählten Bürgermeister Werner Mielenz war die Anlage schon lange ein Dorn im Auge. Da die Gemeinde knapp bei Kasse ist, sei klar gewesen, dass man nur über Spenden eine Neugestaltung in Angriff nehmen konnte. Für ihn sei das neues Terrain gewesen, gesteht Mielenz. Doch im Zusammenwirken mit dem Verein habe man das Ganze angeschoben und schließlich zu Wege gebracht. Schon im Frühjahr waren mit Arbeitseinsätzen die ersten Voraussetzungen für die Neugestaltung geschaffen worden. "Die Tibo half mit Technik", berichtet der Bürgermeister.

Nachdem der Spendentopf schon gut gefüllt war, wurde das Landschaftsbauunternehmen Heese aus Neutrebbin mit der Gestaltung beauftragt. "Das sieht doch jetzt richtig ansprechend aus", freut sich Werner Mielenz und dankt allen an der Aktion Beteiligten. Rosen wurden ebenso gepflanzt wie Perückensträucher, Berberitzen, Fingersträucher und die beliebten Rhododendren, die allerdings nur auf der Schattenseite in die Erde gebracht wurden. "Sie vertragen keine pralle Sonne", erklärt Andreas Heese.

Er hat am Montag noch einen Tipp gegeben. Um die Gestaltung zu komplettieren, sollten Borde als Begrenzung gesetzt werden, "sonst wächst das Unkraut überall", sagte er. Das heißt, es muss noch mal Geld gesammelt werden, steht für den Bürgermeister und Jürgen Schulz fest. Sie können jenen, die die Aktion unterstützen, dann gleich eine gute Nachricht überbringen. "Es stehen Wahlen im Verein an", so Jürgen Schulz. "Wir werden uns stark verjüngen, auch dank der Vermittlung durch unseren Bürgermeister, der neue Mitstreiter werben konnte."

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