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Sommerfest auf dem alten Anger in Klein-Mutz lockt rund 300 Besucher

Alle Vereine ziehenin Klein-Mutz an einem Strang

Heimspiel: Für die Musiker von Märkisch Blech war es eine Ehrensache, in Klein-Mutz für Stimmung zu sorgen.
Heimspiel: Für die Musiker von Märkisch Blech war es eine Ehrensache, in Klein-Mutz für Stimmung zu sorgen. © Foto: MZV
Inez Bandoly / 08.08.2016, 07:34 Uhr
Klein-Mutz (GZ) "Alles super", beschrieb Bernd Gotthardt, Ortsvorsteher von Klein-Mutz, das diesjährige Sommerfest. Dies wurde am Sonnabend auf dem Dorfanger mit einem bunten Programm für Jung und Alt gefeiert. Bis zu 300 Menschen zog es ab dem Nachmittag zum Festplatz. Dabei gab es zu Beginn auch einen ungebetenen Gast: einen Regenschauer. Der trat mit mächtigem Getöse auf und zwang die Leute sich irgendwo unterzustellen. Es war ein kurzes Intermezzo und mit etwas Verzögerung begrüßte dann Bert Kronenberg die Gäste. Er bedankte sich vorab bei allen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des Sommerfestes beitrugen. "In diesem Jahr beteiligten sich alle Vereine an den Vorbereitungen", berichtete er stolz. Und die Vereine waren auch vor Ort und feierten mit, ob Angler, Mitglieder des Heimatvereins und auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Letztere gaben eine Vorstellung und hatten zudem ein Fahrzeug sowie eine ausgefahrene Rettungsleiter ausgestellt, wofür sich vor allem die Kinder interessierten. Es war zu beobachten, dass alle Familien, die mit Kind und Kegel kamen, sich zuerst ein leckeres Softeis gönnten. Da ja inzwischen schon wieder die Sonne lachte und die Blaskapelle "Märkisch Blech" aufspielte, kam die Partystimmung in Gange. Sängerin Lea Keidel aus Berlin, die sich von den Musikern begleiten ließ, sang zahlreiche Lieder, darunter viele der schwedischen Band Abba.

Im Festzelt waren die Bänke bis auf dem letzten Platz besetzt. Dort saßen mehr die älteren Menschen genüsslich bei Kaffee und hausgemachten Kuchen zusammen. Während sie der stimmungsvollen Musik lauschten, tollten hinter der Bühne die jüngsten Besucher ausgiebig in der Hüpfburg. "Ich bin ein Außerirdischer", sagte Lukas aus Zehdenick, als sein Gesicht in der Schminkecke gerade mit vornehmlich grüner Farbe bemalt wurde. Die Mädchen wählten da mehr hübsche Elfen- oder bunte Schmetterlingsmotive.

Von der gegenüberliegenden Seite des Angers wehten leckere Düfte. Dort köchelte in einem großen Topf Gulaschsuppe über offenem Feuer. Klaus Franck räucherte Forellen und Rotbarsche. Zudem gab es bei ihm Fischbrötchen. Immer mehr Menschen zog es am späten Nachmittag zum Anger, wo geschleckt, geschmaust, getrunken und gefeiert wurde. Unter ihnen die Mitglieder des Klein-Mutzer Männerchores. Sie waren gut zu erkennen, denn alle trugen ein weißes T-Shirt mit Logo. Sie standen bereit und fieberten ihrem späteren Auftritt entgegen. Unter ihnen auch Gotthardt, der die Reihen der Sänger stärkt. Bevor die Sabine Brand-Band kam, präsentierte der Chor Volkslieder, rockige Songs der Puhdys und natürlich das Brandenburg-Lied "Märkische Heide". Auch wenn es ein zweites Mal heftige schauerte, die Klein-Mutzer feierten ihr erstes gemeinsames Sommerfest - ausgelassen und fröhlich, bis eine Stunde nach Mitternacht.

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