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Eine soziale Erfolgsgeschichte

Ulf Hoffmeyer-Zlotnik (l.) übergibt die Geschäftsführung bald vollständig an Jutta Kleber (r.)
Ulf Hoffmeyer-Zlotnik (l.) übergibt die Geschäftsführung bald vollständig an Jutta Kleber (r.) © Foto: Hahn
Ilse-Dore Hahn / 08.09.2016, 16:57 Uhr
Falkensee (MOZ) Engagement gewürdigt: Bei strahlendem Sonnenschein konnte Geschäftsführer Ulf Hoffmeyer-Zlotnik im Mehrgenerationenhaus an der Ruppiner Straße von vielen Gästen die Glückwünsche zum 25. Jubiläum der ASB gemeinnützigen Gesellschaft für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Havelland entgegen nehmen.

In der anschließenden Feierstunde, die rund drei Stunden dauerte, stellte Hoffmeyer-Zlotnik in Teamarbeit mit vielen Mitarbeitern die soziale Erfolgsgeschichte "seiner" Organisation vor, die eigentlich im Juli 1991 mit der Übernahme des Kinderheims begann. "Doch bei meiner Einstellung am ersten September 1991 sollte ich neben der Leitung des Heimes gleich noch andere Aufgaben übernehmen", berichtete der omnipräsente Geschäftsführer. Und damit entwickelte sich die Familienhilfe in Falkensee von einer Untergruppe des Arbeiter Samariter Bundes OV Nauen zu einer Organisation, die neben den Hilfen zur Erziehung auch Jugendclubs im Havelland und Betreuung von Jugendgruppen beim ASB, der ASJ, auch in einer eigenen Gesellschaft Kindertagesbetreuung und Familienbildung in vielen Unterabteilungen anbietet.

So meinte auch Wolfgang Gall, Sozialdezernent Havelland, in seinem Grußwort: "Der ASB ist viel mehr als nur ein Dienstleister! In seiner Arbeit stellt der ASB die Familie in den Mittelpunkt. Es geht nie darum, Familie durch staatliche Institutionen zu ersetzen." Gall betonte, dass die 25 erfolgreichen Jahre des ASB im Havelland durch Ulf Hoffmeyer-Zlotnik geprägt worden seien.

Auch Falkensees Bürgermeister Heiko Müller zeigte sich "glücklich, dass wir den ASB haben." Er verwies auf die 340 Mitarbeiter im sozialen Bereich und die rund 600 Mitarbeiter des ASB im Gesamtbereich: "Das sind mehr als in der Stadtverwaltung Falkensee." Auch der Bürgermeister lobte die "unverzichtbare Arbeit, die das Familienzentrum leiste" und betonte die "gute Kooperation mit der Stadt."

Jürgen Haase, Landesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes hob in seinem Grußwort die Allgegenwärtigkeit und Effizienz von Hoffmeyer-Zlotnik: "Er ist der Kapitän auf diesem Schiff und hat den ASB Falkensee zum größten im Bundesland Brandenburg gemacht." Der Falkenseer gibt sich bescheiden: "Unsere Arbeit hier ist Teamarbeit." Das zeigte sich dann auch in der in bewegten Bildern an der Wand und in den Worten der Mitarbeiter, die mehr oder weniger lang ihre Arbeit zum Wohl der Kinder in den unterschiedlichsten Bereichen vorstellten. So das lokale Bündnis für Familien mit dem Projekt Fahrservice, das "ziemlich einmalige Projekt Betreutes Wohnen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Familien" oder die "Herzensangelegenheit "Kinderschutz", zu dem mittlerweile zwanzig "insoweit erfahrene Kinderschutzfachkräfte" (Isefas) gehören.

Bettina Hegewald, die Leiterin des Mehrgenerationenhauses und der Familienakademie hatte sich sogar lebende Bilder ausgedacht, indem sie Familien und Seniorengruppen präsentierte. Die musikalische Unterhaltung von Musiktherapeut Robert Golze (Rocks Core) ging leider im Gewimmel der Getränke-Nachschub besorgenden Gäste unter. "Ich bin bis zum Ende der Festveranstaltung geblieben, denn ich habe noch soviel Einblick in die Arbeit des ASB gewonnen, wie an diesem Nachmittag", fasste Andreas Ernst, Leiter des Dezernats V im Landkreis, seine Eindrücke zusammen.

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