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Völkerverständigung auf musikalische Art

Grupo Caney warten im "schrääg'rüber" mit temperamentvollen Rhythmen auf.
Grupo Caney warten im "schrääg'rüber" mit temperamentvollen Rhythmen auf. © Foto: Veranstalter
10.09.2016, 04:59 Uhr
Falkensee (MOZ) Musik ohne Ende: In Falkensee werden am kommenden Samstag, 17. September, wieder zahlreiche Künstler in Kneipen, Clubs, Kirchen und Lokalen auftreten. Das Stadtevent, das erneut vom "Bündnis gegen Rechts" organisiert wird, findet bereits zum 11. Mal statt. Eingebettet ist erneut das interkulturelle Familienfest, das tagsüber mit vielen Programmpunkten wie Workshops beginnen wird, ehe am Abend bis kurz vor Mitternacht die Bands und Küstler ihr Können unter Beweis stellen.

Um 18.30 Uhr wird vor der alten Stadthalle das 11. Stadtevent im Beisein von Bürgermeister Heiko Müller (SPD) und Havellands Landra Roger Lewandowski (CDU) offiziell eröffnet. Die Samba-Trommel-Band "Cilindros e Cantar" sorgt gleich zu Beginn für besondere Rythmen, bevor in den zahlreichen Lokalen der musikalische Reigen fortgesetzt wird. Noch nie traten an so vielen Spielstätten in Falkensee, so viele verschiedene Künstler aus so unterschiedlichen Kulturkreisen auf. Von Jazz bis Punk, von Blues bis Cross-Over, von modern bis traditionell - für jeden Geschmack sollte zumindest eine "passende" Band dabei sein. Wer gleich mehrere Konzerte besuchen möchte - kein Problem.

Zwischen 19 und 23 Uhr sind alle Bands angehalten, jeweils ein halbstündiges Konzert zu spielen, ehe eine halbstündigen Pause folgt und das im fortwährenden Wechsel. Auch wenn sich die Zeiten erfahrungsgemäß immer etwas verschieben, soll so sichergestellt sein, dass die Besucher mehrere Spielstätten und Bands besuchen können. In der Kirche Neufinkenkrug wird dieses Jahr sogar ein Kurzfilmprogramm geboten. Möglichst groß soll der Einblick in die verschiedensten kulturellen Angebote sein und möglichst groß der Austausch untereinander. Der Eintritt kostet fünf Euro. An jeder Spielstätte können "Solidaritätsbändchen" erworben werden, die den Besuch aller Konzerte erlaubt. Das "Bündnis gegen Rechts" ist auch in diesem Jahr der Veranstalter, doch ohne die finanzielle Unterstützung von "Demokratie leben", der Stadt Falkensee und des Landkreises wäre eine Umsetzung undenkbar. Die Intention des Stadtevents, sich für Toleranz, Demokratie und Völkerverständigung einzusetzen, können hingegen allein die Besucher zur Geltung bringen. Geflüchtete Mitmenschen sind natürlich auch explizit eingeladen.

Und sonst? Vor dem Konzertabend startet fast schon traditionell, um 15 Uhr, das interkulturelle Familienfest auf dem Parkplatz an der Bahnhofstraße 44 (vor der ASB-Tagesgruppe). Hierzu sind alle Kinder, Jugendliche und Familien eingeladen. Angeboten werden kostenlose Workshops zu den Themen "Streetdance", "Breakdance", "Afrikanischer Tanz" und "Beatbox". Die Ergebnisse der Workshops können im Rahmen eines kleinen Bühnenprogramms bewundert werden. Als Raum für Begegnung bietet das "Geschichten Zelt" Kindern und Jugendlichen (egal welcher Sprache und Kultur) die Möglichkeit eines unkomplizierten Kennenlernens und Respektierens an. An den Marktständen, etwa der Willkommensinitiative, dem "Bündnis gegen Rechts", dem Leonardo Da Vinci Campus, wartet ein breites "Spiel- und Spaßangebot" auf große und kleine Besucher. Bis Familienfest wird bis 18 Uhr andauern.

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