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Der MOZ-Kunstkalender wurde im Kleist-Museum präsentiert. Die Ausstellung dazu läuft bis zum 30. Oktober.

Brandenburger Art der schönen Dinge

Thomas Klatt / 23.09.2016, 19:12 Uhr - Aktualisiert 26.09.2016, 11:45
Frankfurt (MOZ) Freiheit sei immer etwas Persönliches, etwas, das jeder mit sich selbst auszumachen habe, sagt der Maler und Bildhauer Helge Leiberg. Er verweist dabei auf seine Bronzefigur, ein nacktes Mädchen, das sich tanzend nach oben reckt. "Frei" nennt der Künstler, der in Werbig sein Atelier hat und in Kürze in Brüssel ausstellen wird, seine Arbeit. Er ist mit seiner Skulptur einer jener Kunstschaffenden, die seit Donnerstagabend im Frankfurter Kleist-Museum zu sehen sind.

Die Ausstellung spiegelt zum großen Teil den neuen Kunstkalender "Brandenburger Art 2017" wider, der jetzt im Kleist-Museum und bei der "Märkischen Oderzeitung" zu erwerben ist. Herausgegeben hat ihn das Märkische Medienhaus gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg vor dem Hintergrund der Kunstpreis-Ausstellung, die alljährlich in Neuhardenberg die Besten des Landes zeigt.

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Der MOZ-Kunstkalender "Brandenburger Art" 2017

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Den Kalender bereits jetzt zu kaufen, vielleicht als Weihnachtsgeschenk, das empfiehlt IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke. Die Kammer unterstütze den Kunstpreis gern. "Wir bleiben dabei", bekennt Schülke und sieht Kunst und Kultur als "weichen, aber wichtigen Standortfaktor". Chefredakteur Frank Mangelsdorf hält es mit der Magischen zehn, die es schon Aristoteles angetan habe. Schließlich sei das bereits der zehnte Kunst-Kalender, edel gestaltet von MOZ-Grafiker Mario Schrötz. Die Redaktion übernahm Kurator Peter Liebers. Zwölf Reproduktionen haben ihren Platz gefunden. So das Bild "Der andere Weg" von Heike Cybilski und "Ein Flügelschlag des Schmetterlings", eine Terrakotta-Arbeit von Heike Adler. "Integration" nennt Sabine Barber ihr Papier-Relief, das im Museum im Original zu sehen ist und dort hundertfach winzige Schatten wirft. Auch Chris Hinze und seine Eiche-Stahl-Konstruktion "Charons Boot" findet sich im Katalog wieder.

Gute Nachricht verkündet Hannah Lund, die Direktorin des Museums: Für die vor einiger Zeit gestohlene Wieland-Förster-Figur der "Penthesilea" gebe es die Möglichkeit eines Nachgusses. Spenden seien willkommen.

Bis 30.10., Kleist-Museum, Faberstr. 6-7, Frankfurt (Oder), Telefon: 0335 3872210; der Kalender ist im Museum, im Märkischen Medienhaus und im Online-Shop der MOZ für 12,50 Euro erhältlich

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