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Weihnachtsgeschenke für Bedürftige

Überglückliche Empfänger: Wer Kinder aus bedürftigen Familien in Osteuropa glücklich machen möchte, sollte sich an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" beteiligen.
Überglückliche Empfänger: Wer Kinder aus bedürftigen Familien in Osteuropa glücklich machen möchte, sollte sich an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" beteiligen. © Foto: Daniel Vogt
Thomas Pilz / 11.10.2016, 10:00 Uhr
Himmelpfort (GZ) Zum 21. Mal findet in diesem Herbst die deutschlandweite Geschenk- und Hilfsaktion "Weihnachten im Schuhkarton" statt. Was liegt da näher, als das regionale Zentrum für das Projekt der Barmherzigkeit im Weihnachtsdorf Himmelpfort einzurichten?

Himmelpfort lässt vor allem in der Vorweihnachtszeit an Begriffe wie Nächstenliebe denken. Das weiß auch Yvonne Pleuß. Sie ist mit ihrer Familie im Weihnachtsdorf beheimatet und beteiligt sich seit nunmehr zehn Jahren an der "Schuhkarton"-Aktion. Mehr noch: Mit der Fürstenberger Kita "Spatzennest" sorgt sie inzwischen das dritte Mal dafür, dass die Aktion in der Region Verbreitung findet. Und ihr Zuhause verwandelt sich in eine Sammelstelle: "Wir bringen die Pakete privat, also ehrenamtlich zur großen Sammelstelle nach Neustrelitz ", sagt die Mutter zweier Kinder (Josefine und Alexander).

Weil das logistisch für alle Beteiligten stets eine Herausforderung ist, soll der Einsende-Schluss für weihnachtliche Geschenke an Bedürftige bereits der 27. Oktober sein. Für Pleuß zwar kein Problem, "wir gucken schon das ganze Jahr über nach Dingen, die geschenkt werden können", erklärt sie.

Weil aber viele Leute das Fest der Nächstenliebe derzeit noch nicht "auf den Schirm" haben - es sei denn sie laufen durch den Supermarkt - rufen Yvonne Pleuß und die Kita Spatzennest Fürstenberg jetzt schon zur Teilnahme an der Aktion auf.

Wer aber sind die Adressaten? Sie wohnen in den ärmsten Regionen Osteuropas zum Beispiel: unter anderem in Rumänien, Weißrussland, Bulgarien, Slowakei und der Ukraine. Dort werden die Geschenke pünktlich zur Weihnachtszeit an Kinder aus ärmlichsten Verhältnissen verteilt. "Unsere Pakete wurden Kindern aus Polen, der Republik Moldau und der Mongolei gegeben", erläutert Yvonne Pleuß. Und sie fügt hinzu: "die Familien sind dankbar über die kleinen Zuwendungen."

Wobei es nicht um Geschenke im hiesigen Sinne geht: Empfohlen wird eher eine bunte Mischung aus Kleidung (Handschuhe, Socken, Schal), Hygieneartikeln (Zahnbürste, Haarbürste, Kamm), Spielzeug (Ball, Auto, Puppe, Mundharmonika, Kuscheltier), Süßigkeiten (Vollmilchschokolade, Bonbons) und Schulbedarf (A5-Hefte, Stifte, Solartaschenrechner). Alle Geschenke sollten neu sein. Und es möge vorher klar sein, wer beschenkt werden soll: ob Junge oder Mädchen und ob Kleinkind, Grundschulkind oder ein Kind im Alter von zehn bis 14 Jahren. Die verpackten Geschenke werden von den Organisatoren dann mit bunten Aufklebern versehen, die hinweisen, für welches Kind die Gaben gedacht sind.

Nähere Infos gibt es unter 03309332276. Der kirchliche Trägerverein "Geschenke der Hoffnung" ist unter 030 76 883 883 zu erreichen. Die E-Mail-Adresse lautet: info@weihnachten-im-Schuhkarton.org.

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