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Platz fünf bleibt in Reichweite

Zweikampfstark und treffsicher: Storkows Martin Grossmann (links) im Duell um den Ball mit dem Wiesenauer Maik Pfeiffer. Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Zweikampfstark und treffsicher: Storkows Martin Grossmann (links) im Duell um den Ball mit dem Wiesenauer Maik Pfeiffer. Foto: MOZ/Gerrit Freitag © Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Roland Hanke / Thoralf Krause / 03.05.2011, 19:25 Uhr
Storkow (In House) Die Fußballer von Germania Storkow bleiben in der Landesklasse Ost in der Erfolgsspur. Sie gewannen bei der SG Wiesenau mit 3:2 (1:1) und sind damit zum vierten Mal in Folge unbesiegt. Storkow ist weiter Sechster in der Tabelle.

Allerdings war der Sieg der Storchenstädter in Wiesenau, mit dem sie sich für die Heimniederlage im Hinspiel revanchierten, etwas glücklich. Doch das wird am Ende der Saison ebenso wenig interessieren wie die unglücklich Hinspielniederlage. Auf jeden Fall bleibt die Germania damit weiter auf Kurs Tabellenplatz fünf, der als Saisonzielstellung zwischenzeitlich mal aus dem Blickfeld geraten war, jetzt aber wieder im fest im Visier ist.

„Wir haben es zum Ende der Saison hin selbst in der hand, dieses Ziel in die Tat umzusetzen“, betont Storkows Trainer Thoralf Krause. Denn mit der Auswärtspartie gegen Blau-Weiß Wriezen (29. Spieltag) und dem Saisonabschluss daheim gegen den FC Strausberg II hat sein Team noch zwei Mannschaft als Gegner, die jetzt in der Tabelle mit nicht allzu großem Vorsprung vor der Germania rangieren.

In Wiesenau hatten sich die Storkower in der ersten halben Stunde wacher als die Gastgeber präsentiert. Martin Grossmann hatte schon in der elften Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch für den geschlagenen SG-Torhüter Thomas Felkel rettete ein Abwehrspieler auf der Linie. Allerdings waren beide Teams auch darauf bedacht, keine Fehler zu machen. So entstanden Chancen meist nur bei Standardsituationen. Eine davon nutzte Grossmann (37.) nach einem zu kurz abgewehrten Ball im Nachsetzen zur Führung für die Storkower. Kurz vor der Halbzeit traf der Wiesenauer Enrico Genz mit einem 25-Meter-Schuss in den linken oberen Torwinkel den verdienten Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt präsentierte sich das gleiche Bild. Chancen blieben Mangelware und so mussten jeweils 11-Meter-Entscheidungen für weitere Tore sorgen. Erst die Führung für Wiesenau durch Thomas Woite und nur wenig später erneut Martin Grossmann zum Storkower Ausgleich. Der sonst sichere Martin Anders konnte zum Elfmeter nicht mehr antreten, nachdem er von Keeper Thomas Felkel gefoult worden war. Der Storkower Torjäger musste verletzt aus gewechselt werden. Mit der zugezogenen Schulterprellung wird er wohl länger ausfallen.

Glück hatte die Germania, als Wiesenaus Spielführer Woite (72.) einen Strafstoß übers Tor schoss. Fünf Minuten vor dem Abpfiff schlug noch mal die Stunde von Storkows Grossmann. Diesmal traf er nicht selbst, sondern sein Eckball erreichte den völlig frei stehenden Sascha Tinius, der per Kopfball zum glücklichen, aber nicht unverdienten Germania-Sieg vollendete. In den letzten Minuten hatten die Storkower bei Kontern mehrmals die Chance auf das vierte Tor.

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