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Leitlinien zur Selbstverpflichtung

Die Teilnehmer der Kinderrechts-Konferenz in Reckahn. Foto: Rochow-Museum Reckahn.
Die Teilnehmer der Kinderrechts-Konferenz in Reckahn. Foto: Rochow-Museum Reckahn. © Foto: MZV
Anja Linckus / 03.11.2016, 13:09 Uhr
Reckahn (MZV) Am vergangenen Wochenende fand im Rochow-Museum Reckahn die Expertenkonferenz "Menschen- und Kinderrechte in pädagogischen Beziehungen" statt. Ziel der internationalen Tagung mit über 50 Expertinnen und Experten war die Verabschiedung und Verbreitung der "Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen". Die Konferenzteilnehmer berieten sich über letzte Änderungen in den "Reckahner Reflexionen" und besprachen die Möglichkeiten der Verbreitung der Deklaration. Im Dezember 2016 wird die letzte Fassung der "Reckahner Reflexionen" zur Verabschiedung vorliegen.

Veranstalter waren das Rochow-Museum Reckahn und der Förderverein "Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung" e.V. an der Universität Potsdam, das MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam, das Deutsche Institut für Menschenrechte Berlin, Arbeitsbereiche der Universität Kassel sowie Ursula Winklhofer vom Deutschen Jugendinstitut, München. Die "Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen" dienen dazu, die menschenwürdige Gestaltung pädagogischer Beziehungen zu fördern. Kern der Reckahner Reflexionen sind 10 Leitlinien einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die ethische Orientierungen für den Alltag in schulischen, frühpädagogischen und sozialpädagogischen Feldern formulieren.

Ziel der Reckahner Reflexionen ist die Stärkung anerkennender und die Verminderung verletzender Handlungsweisen in schulischen und außerschulischen Arbeitsfeldern. Sie betreffen alle Kinder und Jugendlichen in ihren vielfältigen Lebenslagen und sind ein Beitrag zu Antidiskriminierung und Inklusion auf der Beziehungsebene. Die Reckahner Reflexionen sind konsenstauglich und wenden sich an Pädagoginnen und Pädagogen in allen Bildungsstufen, allen Bildungsinstitutionen und allen pädagogischen Richtungen und Konzeptionen. Sie erkennen die alltägliche Arbeit der Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte an und fordern ihre Unterstützung durch Fachleute auf allen Ebenen der Bildungssysteme.

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