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Bombardier lässt Arbeiter im Unklaren

 Unklare Zukunft: Bombardier Transportation
Unklare Zukunft: Bombardier Transportation © Foto: dpa
Roland Becker / 07.12.2016, 21:33 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Der Schienenfahrzeughersteller Bombardier mit einem Standort in Hennigsdorf (Oberhavel) will in der nächsten Woche bekannt geben, wie viele Arbeitsplätze des Unternehmens bundesweit abgebaut werden sollen. Die Information hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) am Mittwoch von Bombardier erhalten. Er kündigte weitere Gespräche mit dem Konzern und Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel (SPD) an. Der geplante Stellenabbau betrifft insgesamt sechs Bundesländer.

Laut Betriebsrat drohen 500 Arbeitsplätze am Standort Hennigsdorf wegzufallen, wenn die Produktion von Schienenfahrzeugen eingestellt wird. Die Opposition forderte Gerber am Mittwoch auf, gleich zur Konzernspitze in Kanada zu fliegen und dort Gespräche zu führen. Der Minister sagte, er habe schon Schwierigkeiten, bei hochrangigen Firmenvertretern in Europa einen Termin zu bekommen.

Gerber unterstützt Überlegungen des Betriebsrats und der IG Metall, die einen Plan zur Erhaltung der Schienenfahrzeugproduktion entwickelt hatten. Bombardier Transportation hatte bereits im Frühjahr begonnen, Arbeitsplätze abzubauen. In Hennigsdorf sollten 270 der 2800 Stellen wegfallen. Laut Betriebsrat können die Stellen bis Jahresende ohne Entlassungen abgebaut werden.

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