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Schach-Team trennt sich der Landesklasse Nord von Hellas Nauen 4:4 / USV besiegt Preußen II

Schachspieler des SV Preußen treten auf der Stelle

Grübeln über den nächsten Zug: Herbert Prick (links/Brett 3) und Jens Gellert (Brett 2) vom SV Preußen
Grübeln über den nächsten Zug: Herbert Prick (links/Brett 3) und Jens Gellert (Brett 2) vom SV Preußen © Foto: Michael Benk
Siegfried Preuß / 14.12.2016, 20:21 Uhr
Frankfurt (MOZ) Die 1. Mannschaft des SV Preußen Frankfurt hat sich in der Landesklasse Nord im Schach von Hellas Nauen 4:4 getrennt. Die Frankfurter sind in der Zehner-Liga Vierte, die Gäste mit ausgeglichener Bilanz Sechste.

Beim Gastgeber fehlte Michael Heinsohn am Spitzenbrett wegen Krankheit. Damit war nur mit etwas Glück ein Unentschieden möglich, da in der Vergangenheit meistens Nauen gegen die Preußen gewonnen hatte. Der Spielverlauf war dann doch spannender als die Preußen es erwarten durften. Nach eineinhalb Stunden hatte sich Joachim Jacobs (Brett 4) und eine halbe Stunde später Jens Gellert (Brett 2) auf Remis geeinigt. Fast zeitgleich folgte die Niederlage von Herbert Prick am 3. Brett.

Nach 2:50 Stunden konnte dann der Reservespieler Christian John am 8. Brett seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. Damit erzielte er in seinem zweiten Einsatz als Reservist in der 1. Mannschaft seinen 2. Partiegewinn. In einem Abstand von jeweils 20 Minuten folgten dann die Remisen von Carsten Wolff (Brett 7) und Jan Hentschel am 6. Brett. Damit war ein Zwischenstand von 3:3 erreicht.

Allerdings stand es bei den noch laufenden Partien von Frank Urbanek am 1. Brett und Siegfried Preuß am 5. Brett nicht gut. Beide hatten deutlich schlechtere Stellungen, womit sich zwei Niederlagen abzeichneten. Nach 3:45 Stunden musste dann Frank Urbanek seine Partie aufgeben. Damit war nach dem 3:4-Zwischenstand höchstens noch ein Unentschieden möglich. Es hing also alles vom direkten Duell der beiden Mannschaftsleiter Siegfried Preuß gegen Frank Krüger ab. Hier hatte der Nauener Spieler Krüger im 37. Zug dann einen klaren Gewinnzug übersehen und Siegfried Preuß konnte noch etwas im "Trüben fischen". Und tatsächlich hatte der ausgelassene Gewinnzug seine Wirkung gezeigt und der Nauener Spieler verlor den Faden und musste nach einem Figurengewinn vom Frankfurter Mannschaftsleiter nach 65 Zügen und 4:45 Stunden seine Partie aufgeben. Damit war ein 4:4 erreicht.

In der Regionalliga Ost kam es zwischen Preußen II und dem USC Frankfurt zu einem reinen Stadtderby. Hier waren die Schachspieler des USC von der Papierform her als Favorit anzusehen. Dieser Favoritenrolle wurden sie letztlich, vor allem durch die starke Besetzung von Brett 1 bis 3, auch deutlich gerecht. So mussten Jürgen Fritsch (Brett 1), Uwe Hankel (Brett 2) und Günter Müller (Brett 3) die Überlegenheit ihrer Gegner Jan Grabowski, Bernd Ketelhöhn und Thomas Noack anerkennen.

An den Brettern 4 bis 8 einigten sich Jürgen Fritzsche mit Michael Zaporowski, Hans Paetzel mit Maximilian Steiner, Jürgen Herrmann mit Norbert Heymann, Andreas Winkler mit Martin Lehmann und Manfred Kohlmeyer mit Edgar Steiner auf Remis. Damit stand der klare 5,5:2,5 Sieg für die Viadrina-Mannschaft fest. Der USC Frankfurt ist Tabellendritter, Preußen II unter den elf Mannschaften Achter.

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