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Sicherer Schulweg beschäftigt Klasse 6 b

Schüler wollen Ampeln statt Verkehrsfluss

Stippvisite im Gemeindesaal: Nach den durchaus kritischen Anfragen über den Schulweg der Lenné-Schüler an Bürgermeister Karsten Knobbe wollte die Klasse 6 b auch einen kleinen Einblick in die Arbeit der Gemeindevertretung bekommen. Dass dazu auch das Läut
Stippvisite im Gemeindesaal: Nach den durchaus kritischen Anfragen über den Schulweg der Lenné-Schüler an Bürgermeister Karsten Knobbe wollte die Klasse 6 b auch einen kleinen Einblick in die Arbeit der Gemeindevertretung bekommen. Dass dazu auch das Läut © Foto: Dirk Schaal
Margrit Meier / 15.12.2016, 07:00 Uhr
Hoppegarten (MOZ) Rund 25 Schüler der 6 b der Lenné-Schule waren am Dienstagvormittag zu Gast bei Bürgermeister Karsten Knobbe. Im Unterricht hatten sie sich mit dem Thema Schulweg beschäftigt und Ergebnisse bereits vorab an Knobbe gesandt.

Nach kurzer Einführung im Gemeindesaal wollten die Schüler Antworten. "Was Ihre Meinung zu unseren Briefen?", wollte Michel wissen. "Ich hätte gern mehr solche Briefe, die sich konstruktiv mit dem Ort auseinandersetzen", antwortete Knobbe. Doch das war es dann schon fast mit der gemütlichen Plänkelei. "Die Ampel an der Friedrichshagener Straße ist ja bereits umgesetzt, aber wann wird die Karl-Weiß-Straße ordentlich gemacht?", fragte Marie. Schlagloch reiht sich dort an Schlagloch. Für Radfahren wie auch für Fußgänger sei die Straße bei Dunkelheit gefährlich, sagte die Schülerin. Wann wird der Schulweg vom Neuen Hönower Weg aus für Schüler entschärft?, wollte Celina wissen. "Autos von UPS- Mitarbeitern parken in der Zuwegung und Eltern finden kaum Parkplätze dort", kritisierte sie. Im Zuge der Baumaßnahmen an der Schule soll ein Ring mit Parkverbotszeiten entstehen, der an- und abfahrende Autos begegnungslos wieder auf die Hauptstraße führt.

Großer Kritikpunkt der Schüler war der Bus, der sich nicht immer an Unterrichtszeiten orientiert. Da will sich Knobbe mit dem neuen Betreiber des Busbetriebes MOL ins Benehmen setzen. Auch will er beim Landesbetrieb Straßenwesen die Möglichkeit zum Aufstellen von Ampeln auf dem Neuen Hönower Weg nachfragen. "Ich denke aber, der fließende Verkehr wird ihnen dort wichtiger sein", gab er sich nicht optimistisch. Zumindest war das bisher die Antwort auf Anfragen, erklärte er.

"Wir sind gespannt, was dabei herauskommt, und werden nachhaken", sagten Celina und Amelie auf dem Heimweg.

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