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Die Bands Kesh und Fahrenheit 212 holen 1. bis 3. Plätze beim 34. Deutschen Rock & Pop Preis

Fürstenwalder siegen in Siegen

Cornelia Link-Adam / 15.12.2016, 20:20 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Kesh und Fahrenheit 212 haben dafür gesorgt, dass Fürstenwalde nun bundesweit bekannt ist. Die Bands aus der Spreestadt haben beim 34. Deutschen Rock & Pop Preis die volle Siegerlandhalle in Siegen gerockt - und vordere Plätze im Finale geholt.

Für Kesh, gegründet Anfang 2014 geht es steil bergauf. Ihre Mischung aus CrossOver-Rap stellten sie auch mit dem zweiten Album "Wir" im Februar im Fürstenwalder Hof vor, jüngst gewannen sie den 2. Platz beim Landesrockwettbewerb. Selbstbewusst fuhr das Team um Max Meißner nach Siegen. Unter den Top 14 in der Kategorie Pop waren sie beim Finale des Nachwuchs-Wettbewerbs nominiert, und überzeugten mit dem Song "Du riechst nach Berlin" die Jury vor vollen Rängen in der Siegerlandhalle.

Die 17 Mann, darunter Band, Fotograf, Kameramann und Familie konnten am Ende über Platz 3 jubeln. "Der Auftritt, die Halle und die Atmosphäre waren der Hammer. Wenn man nur 5 Minuten Stagezeit hat, versucht man alles rauszuhauen und alles in vollen Zügen zu genießen. Es war ein unglaubliches Gefühl, wie immer wenn wir live spielen", erzählt Meißner. Musikalisch unterstützte sie Sänger Georg Drömert, "der mit seiner souligen Stimme den Song für uns perfekt gemacht hat." Allerdings hätte man sich insgesamt schon mehr erhofft. Trotzdem blicken die Fürstenwalder zuversichtlich nach vorn. "Am 14. Januar spielen wir in Montabaur im großen Deutschland-Finale des SPH Bandcontests, gehen als Fürstenwalder Band für Berlin an den Start. Darauf folgt ein Support-Auftritt in Hannover für Rapper Cr7z und Sänger Remoe."

Gleich mit drei Preisen kamen die Rocker von Fahrenheit 212 vom Wettbewerb zurück. "Damit wird offiziell bestätigt, dass uns der Rock´n´Roll jung gehalten hat", sagt Drummer Carsten Hiller lachend. 2017 wird man schon 25jähriges Bandjubiläum feiern. Nominiert waren die Metal-Rocker gleich dreimal. Auch ihnen blieb nur 5 Minuten Auftrittszeit. "Wir haben die Kesh-Jungs noch gesehen, unser Auftritt war viel später", sagt Gitarrist Patrick Lyhs. "Vaka Teatea", den Titelsong des erst im März erschienen fünften Albums, haben sie mit den Samba-Kids aus Berlin gespielt.

In der Nacht dann der Jubel: Fahrenheit 212 holten den 2.Platz für die "Beste Hard-Rock Band 2016 Live", den 1. Platz für das "Beste Booklet und Inlaycard 2016" und den 2. Platz für das "Beste Hard-Rock Album 2016". "Wenn das kein Omen war das wir die Plätze 2-1-2 belegt und sie genau in dieser Reihenfolge erhalten haben", freuen sich die Rocker, die den Erfolg bis 5 Uhr morgens in einem Gasthaus gefeiert haben. Sie sehen die Auszeichnungen als Chance, für sich zu werben. Schließlich will man 2018 das nächste Album rausbringen. Davor wird das Jubiläums-Jahr am 28. Januar mit einem Konzert in der Kulturfabrik eingeläutet und folgen weitere Auftritte. Geplant ist, dass die Doku von Filmemacher Christian Klandt, der sie schon auf der Reise zu den Osterinseln begleitete, bald veröffentlicht wird.

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