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Verein SocialArt bietet in Lietzen in den nächsten drei Jahren Umwelt- und Bildungsarbeit an

Detektive der Landschaft gesucht

Geht neue Wege: Aus Abfall Dekoratives herstellen nennt man "Upcycling", erklärte Inga Brandt.
Geht neue Wege: Aus Abfall Dekoratives herstellen nennt man "Upcycling", erklärte Inga Brandt. © Foto: MOZ/Josephin Hartwig
Josephin Hartwig / 18.12.2016, 19:38 Uhr
Lietzen (MOZ) Nach fast einem Jahr hat Inga Brandt, Leiterin der Kulturmühle Lietzen, endlich den Bescheid bekommen: Ihr Konzept zur Umweltbildung wird vom Land Brandenburg und der EU gefördert. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (Eler) fördert das neue Projekt. Über das Eler-Programm hat es Inga Brandt nicht nur geschafft, zwei neue Stellen zu erschaffen, sondern bietet bis zum 31. Juli 2019 insgesamt 116 Veranstaltungen an. "Bislang haben wir uns ja auf die Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert, aber bei diesem neuen Angebot kann jeder der Lust hat, mit machen", erklärt sie. Eine Altersbegrenzung gebe es nicht.

Der Schwerpunkt liegt auf der Umweltbildung, weshalb der ausgebildete Wildnispädagoge und Ingenieur für Landschaftsnutzung und Naturschutz, Jörg Oehley, viele der Workshops leiten wird. Darunter seien auch Tagungen zum Thema "Regenerative Energien" und für Juni sei beispielsweise ein Umwelt-Theaterfestival geplant. Auch Naturbeobachtungen sollen stattfinden, die von den Kursteilnehmern in Fotos und gemalten Bildern festgehalten werden. Die Arbeiten stellt der Verein nach dem Workshop in der Kulturmühle aus.

Schulen und Kindergärten können sich darüber hinaus jetzt für die Teilnahme bewerben. "Die Grundschule Dolgelin ist als unser langjähriger Partner auch diesmal wieder dabei, aber wir haben auch noch weitere offene Plätze", berichtet Inga Brandt.

Konkret geplant ist am 2. Januar von 12 bis 15 Uhr schon der Workshop "Auf den Spuren der Tiere". "Als Detektive der Landschaft werden wir unsere Aufmerksamkeit schärfen und verschiedene Spuren im Lietzener Mühlental finden", so Brandt. Auf Spurensuche geht es am 18.Februar in die Lietzen-Döbberiner-Söllekette.

In Planung ist derzeit auch eine Broschüre, die Ende Januar erscheinen wird.

Infos unter www.socialart.eu

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