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Größtes Bauprojekt ist der Abriss und Neubau der maroden Straßenbahnbrücke über der A12.

Straßenbahnkauf und Brücken-Neubau

Wird abgerissen und ersetzt: Eine Niederflurbahn fährt über die Straßenbahnbrücke über der A 12, deren Fundamente durch Betonkrebs beschädigt sind
Wird abgerissen und ersetzt: Eine Niederflurbahn fährt über die Straßenbahnbrücke über der A 12, deren Fundamente durch Betonkrebs beschädigt sind © Foto: MOZ/Roland Egersdörfer
Frank Groneberg / 03.01.2017, 06:35 Uhr - Aktualisiert 03.01.2017, 17:58
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das neue Jahr wird für die Stadtverkehrsgesellschaft mbH (SVF) ein besonders spannendes. Denn in diesem Jahr muss die Entscheidung dafür fallen, in welchem Zeitraum die 13 Niederflurstraßenbahnen, die für den barrierefreien Umbau des Nahverkehrs bis 2022 notwendig sind, gekauft werden. "Wir blicken der Fortführung des Vergabeverfahrens optimistisch entgegen", sagt SVF-Geschäftsführer Christian Kuke.

Abgeschlossen wird die Erneuerung der Erdgasbusflotte. Diese ist nötig, weil die 22 Erdgasbusse der ersten Generation - gekauft 2002 - das Ende ihres Lebensalters erreicht hatten. Um Kosten zu sparen, hat das Unternehmen einen Teil der Busflotte einer Generalüberholung unterzogen, einen anderen Teil durch Neufahrzeuge ersetzt. In diesem Jahr werden die letzten drei Neufahrzeuge - zwei Gelenkbusse und ein Solobus - geliefert.

Größtes Bauprojekt ist der Abriss und Neubau der maroden Straßenbahnbrücke über der A 12. Die Arbeiten werden 2017 und 2018 für umfangreiche Änderungen im Nahverkehr sorgen. Der Straßenbahnverkehr von und nach Markendorf wird ausgesetzt, es fahren Ersatzbusse. Die SVF hat deshalb mehrere ältere Busse noch nicht ausgemustert. Die Zeit wird zudem genutzt für die Gleiserneuerung auf der Strecke nach Markendorf.

Bis zum Jahresende will die SVF alle Busse und Bahnen mit neuen Fahrscheinautomaten ausgerüstet haben. Im Gleisdreieck Eichornstraße wird eine Weiche ausgetauscht. Und weitere Haltestellen in der Stadt sollen barrierefrei umgestaltet werden.

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