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Löwenberger Land plant Investitionen / Kitabedarfsplan überarbeitet

Hoffen auf neue Feuerwache im Löwenberger Land

Eine Zumutung: Die Griebener Ortsdurchfahrt muss dringend saniert werden. Nachdem der bau 2016 verschoben wurde, hofft die Gemeinde auf einen Baustart im Frühjahr 2017.
Eine Zumutung: Die Griebener Ortsdurchfahrt muss dringend saniert werden. Nachdem der bau 2016 verschoben wurde, hofft die Gemeinde auf einen Baustart im Frühjahr 2017. © Foto: MZV
Volkmar Ernst / 05.01.2017, 06:17 Uhr
Löwenberger Land (GZ) Eine der wichtigsten Aufgaben, mit denen sich die Gemeindevertreter des Löwenberger Landes in diesem Jahr beschäftigen müssen, wird die Fortschreibung der Kitabedarfsplanung sein, wie Bürgermeister Bernd-Christian Schneck (SPD) in einem Rück- und Ausblick auf die Entwicklung der Großgemeinde erklärt. Bis Februar will die Verwaltung für die Kommunalpolitiker alle für eine Diskussion erforderlichen Zahlen zusammentragen. "Denn der Trend ist ungebrochen, unsere Kindereinrichtungen sind gut ausgelastet. In einigen Kitas haben wir die Kapazitätsgrenze erreicht und können die Betreuung nur noch über eine Ausnahmegenehmigung gewährleisten", erklärt der Bürgermeister die aktuelle Situation. "Ich gehe davon aus, dass die Fragestellung dann nicht lautet, ob, sonderen wo und wie viele Plätze geschaffen werden", so der Verwaltungschef weiter.

Eine kurzzeitige Entspannung erhofft er sich durch die Fertigstellung des neuen Hortgebäudes an der Libertasschule im Ortsteil Löwenberg zum Schuljahresbeginn 2017/18. Dort sollen 40 neue Hortplätze entstehen. Damit werden gleichzeitig auch die anderen Kindereinrichtungen entlastet, wenn die Hortbetreuung im Ortsteil Löwenberg an der Schule bleibt.

Dass die Löwenberger Kommunalpolitiker kinderfreundlich sind, bestätigt ebenso die erneute Fortschreibung des Spielplatzkonzeptes. Bereits gut zu erkennen sind die Formen und Ausstattung der Plätze in Glambeck, Neulöwenberg und Hoppenrade, mit deren Bau bereits 2016 begonnen wurde. Auch in Grüneberg liegen die Spielgeräte bereit, nur musste hier Ende vergangenen Jahres erst noch ein Zaun gezogen werden. Freuen können sich ebenso die Kinder in Linde, die auf dem Gelände der ehemaligen Kita einen Spielplatz erhalten. Mit weiteren Spielgeräten werden die Anlagen in Gutengermendorf und Großmutz aufgewertet. Einzig die Nassenheider Kinder werden noch ein Jahr länger auf den Bau ihres Platzes warten müssen.

Einen weiteren Schwerpunkt der anstehenden Arbeiten in diesem Jahr sieht Bürgermeister Bernd-Christian Schneck im Straßen- und Radwegbau. Als wichtigstes Projekt verweist er dabei auf die Griebener Ortsdurchfahrt. Mit deren Ausbau sollte eigentlich bereits 2016 begonnen werden. "Die Fahrbahn ist inzwischen so schlecht, dass vor einigen Schlaglöchern sogar Baken aufgestellt werden mussten, damit keine Unfälle passieren" , berichtet Schneck. "Hier muss einfach etwas passieren", stellt er klar.

Ein weiteres Großprojekt ist der Straßenbau in der Nassenheider Mühlensiedlung. "Hier sind die Planungen soweit durch, dass nach dem Winter die Bagger anrücken können", so der Bürgermeister weiter.

Ein Weihnachtsgeschenk gab es für die Gemeinde in der Hinsicht, dass mit den Arbeiten für die neue Feuerwache in Teschendorf begonnen werden konnte, obwohl bislang noch nicht klar ist, ob für den Bau Fördermittel bewilligt werden. "Darauf hoffen wir natürlich noch immer. Aber im Normalfall ist es so, dass bei einem vorzeitigen Baubeginn die Fördermittel nicht ausgereicht werden. Das ist bei uns nun nicht so", erklärt der Bürgermeister. "Denn uns war wichtig, mit den bauvorbereitenden Arbeiten beginnen zu können, damit der Fertigstellungstermin der Wache in diesem Jahr auch gehalten werden kann. Dazu gehörte unter anderem der Abriss des alten Gebäudes sowie das Gießen des Fundamentes, wenn das Wetter es zulässt", so Schneck dazu.

Ein ganz anderes Thema sind die in diesem Jahr anstehenden Jubiläums-Feierlichkeiten in den Ortsteilen Löwenberg, Liebenberg und Hoppenrade, die auf 750 Jahre der Ersterwähnung zurückblicken können. Dass die Jubelfeiern nicht ganz so groß wie der 666. Geburtstag von Nassenheide im vergangenen Jahr ausfallen, ist klar. "Doch die Vorbereitungen dafür laufen bereits", verrät das Gemeindeoberhaupt dann doch noch.

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