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Busverkehr beeinträchtigt / Winterdienst fünf Stunden lang im Einsatz

Straßenbahnen trotzen dem Schnee

Winterfreuden: Anakin (l.) und Alexander von der Hansaschule toben am Donnerstag zur Mittagszeit auf dem Schulhof und haben mit dem nassen Schnee sichtlich Spaß.
Winterfreuden: Anakin (l.) und Alexander von der Hansaschule toben am Donnerstag zur Mittagszeit auf dem Schulhof und haben mit dem nassen Schnee sichtlich Spaß. © Foto: René Matschkowiak
Frank Groneberg / 13.01.2017, 06:00 Uhr - Aktualisiert 13.01.2017, 14:42
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das heftige Schneetreiben am Mittwoch hat in Frankfurt nur vereinzelt für Probleme gesorgt. Betroffen waren auf schneeglatten Straßen vor allem die Busse der Stadtverkehrsgesellschaft mbH (SVF). Ab 16 Uhr kam es witterungsbedingt zu Verspätungen auf allen Buslinien, berichtete die SVF am Donnerstag. Der Römerhügel im Stadtteil Süd konnte ab 16.45 Uhr gar nicht mehr angefahren werden - der Verkehr dorthin wurde erst am Donnerstag wieder aufgenommen.

Längere Wartezeiten gab es an der Haltestelle Alexej-Leonow-Straße, wo die Busse der Linie 981 zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr bis zu 32 Minuten Verspätung hatten. Der Bahnhof Rosengarten konnte durch die Busse der Linie 980 eine Stunde lang gar nicht erreicht werden.

Anders als im Busverkehr gab es bei den Straßenbahnen keine Probleme. Der Arbeitswagen mit Schneepflug musste nicht eingesetzt werden, die Weichenheizungen funktionierten. Alle Bahnen fuhren pünktlich.

Um 16 Uhr hatten die starken Schneefälle eingesetzt - um 16.15 Uhr rückten die Fahrzeuge des Winterdienstes aus. Nach Auskunft der Stadtverwaltung waren zehn Lkw und ein Multicar im Dauereinsatz, um vorrangig die Hauptverkehrsstraßen befahrbar zu halten. Der Winterdienst wartete nicht das Ende der starken Schneefälle ab, da gerade Berufsverkehr herrschte. Geräumt wurde während des Schneefalls - auch, um der Bildung einer festgefahrenen Schneedecke und der Gefahr der Eisbildung vorzubeugen. Gleichzeitig wurde Feuchtsalz oder Streusalz ausgebracht. Auf mehrspurigen Straßen wurde zunächst nur eine Spur geräumt.

Der Winterdienst war bis um 21.30 Uhr im Einsatz. Die wichtigsten Straßen wurden zweimal geräumt. Am frühen Abend fuhren die Räumfahrzeuge dann auch durch die Nebenstraßen.

Die Räumung und Abstumpfung der Gehwege wird nicht durch die Stadt organisiert. Verantwortlich dafür sind die jeweiligen Grundstückseigentümer.

Auch wenn sich einige Gehwege durch die überfrierende Nässe am Donnerstagmorgen in Rutschbahnen verwandelt hatten, hielten sich schlimmere Stürze in Grenzen. In der Notaufnahme seien nicht mehr Knochenbrüche als an anderen Tagen behandelt worden, berichtete Kati Brand, Sprecherin am Markendorf Klinikum. "Die Frankfurter waren sehr vorsichtig unterwegs", sagte sie.

Nach dem Tauwetter am Donnerstag muss heute erneut mit Schnee oder Schneeregen gerechnet werden. Ab dem Wochenende sinken die Temperaturen dann auch wieder dauerhaft unter den Gefrierpunkt.

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