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Pleitenserie lähmt Flügel der HCN-Talente

Lücke anvisiert: C-Junior Sky Höpstein schaute sich in dieser Szene den Torwart des HSV Wildau genau aus und traf mit Wucht ins Netz. Der Rechtsaußen erzielte am Sonntag vier Treffer, dennoch ging das Heimspiel mit 19:20 verloren.
Lücke anvisiert: C-Junior Sky Höpstein schaute sich in dieser Szene den Torwart des HSV Wildau genau aus und traf mit Wucht ins Netz. Der Rechtsaußen erzielte am Sonntag vier Treffer, dennoch ging das Heimspiel mit 19:20 verloren. © Foto: MZV
Gunnar Reblin / 18.01.2017, 18:52 Uhr
Neuruppin (RA) Nach der sechsten Niederlage in Folge sind die C-Junioren-Handballer des HC Neuruppin noch tiefer in den Tabellenkeller der Oberliga abgerutscht. Am Sonntag verloren die Schützlinge von Trainer Christian Schulz überaus unglücklich gegen den HSV Wildau mit 19:20.

Zur Pause hatten die Fontanestädter noch mit 12:10 geführt. Doch die zweite Halbzeit "war eine einzige Katastrophe", konnte der HCN-Coach nur noch den Kopf schütteln. Nicht der Gegner hat die Partie gewonnen, sondern wir haben sie verloren, brachte er es auf den Punkt. Denn seine Jungs leisteten sich haarsträubende Fehler. Zu viele. In einer Phase der zweiten Halbzeit kamen die Hausherren dadurch sechsmal in Folge nicht einmal zum Torabschluss. So schmolz die Führung dahin. Beim 17:16 lagen die HCN-Talente letztmals in dieser hart umkämpften Partie in Front. Hart deshalb, weil es laut dem HCN-Coach auf beiden Seiten hätte Rote Karten geben müssen. Doch das junge Schiedsrichter-Gespann ließ Gnade vor Recht walten.

Dennoch brachten sich die Neuruppiner durch Undiszipliniertheiten selbst in die Bredouille. Schulz: "Dadurch bekommen wir fünf Zeitstrafen, alle in Halbzeit zwei." Der Gegner kam ohne aus. Und so verwunderte es nicht, dass Wildau trotz eines Minikaders (acht Spieler, der HCN hatte zwölf) die Partie drehen konnte. Nach dem 18:18 setzten die Gäste den K.o., indem sie auf 20:18 davonzogen. Die Partie war entschieden. Mit dem letzten Treffer der Begegnung sorgten die HCNler lediglich für Ergebniskosmetik.

Warum es nach der Pause "einfach nicht mehr lief", konnte sich auch Schulz nicht erklären. Zu Beginn setzten seine Schützlinge erfolgreich das um, was sie zuvor einstudiert hatten. "Wir hatten unsere Lehren aus dem Hinspiel gezogen und die Abwehrarbeit auf die Wildauer Einläufer ausgerichtet." Ballverluste wurden erzwungen, einfache Tore per Konter erzielt. Doch Wildaus Kreisläufer Mark Andersen, der fünf Tore erzielte und sechs Siebenmeter herausholte, hielt sein Team im Spiel. Auf Seiten des HCN waren es einmal mehr Till Winkelmann und Sky Höpstein, die starke rechte Seite. Schulz: "Wir haben aber auch über links viel Zug drin gehabt," sah die Rechtslastigkeit nicht mehr ganz so stark ausgeprägt, wie zuletzt. Dennoch waren Winkelmann und Höpstein natürlich aufgrund ihrer Statur und Wurfgewalt kaum zu stoppen.

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