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Linke fordert Mindesthonorar für "Solo-Selbstständige"

Es sei notwendig, dieser Gruppe den Zugang zu den Sozialsystemen zu erleichtern.
Es sei notwendig, dieser Gruppe den Zugang zu den Sozialsystemen zu erleichtern. © Foto: dpa
dpa / 22.01.2017, 20:00 Uhr
Potsdam (dpa) Brandenburgs Linke fordert für sogenannte "Solo-Selbständige" die Einführung eines gesetzlichen Mindesthonorars analog zum Mindestlohn für Angestellte und Arbeiter. Solche auf sich allein gestellten Selbstständigen seien oft in einer prekären Lage, weil der Zugang zu Sozialsystemen häufig an überhöhte Mindestbeträge gekoppelt sei, die in keinem Verhältnis zu den realen Verdiensten stünden, sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Andreas Bernig, am Sonntag.

Es sei notwendig, dieser Gruppe den Zugang zu den Sozialsystemen zu erleichtern. Grundlage für die Renten- und Krankenkassenbeiträge müsste das tatsächliche und nicht das virtuelle Einkommen sein. Unter "Solo-Selbstständigen" werden Menschen verstanden, die eine selbstständige Tätigkeit allein, dass heißt ohne angestellte Mitarbeiter, ausüben.

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