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Verwirrter Mann fordert von Krankenkasse Drogen

03.02.2017, 19:42 Uhr
Oranienburg (MOZ) Ein 69-jähriger Mann hat am Donnerstag gedroht, die Filiale einer Krankenkasse in Oranienburg (Oberhavel) in die Luft zu sprengen. Zuvor forderte er von den Mitarbeitern die Herausgabe von illegalen Drogen. Die solle er von einem Arzt auf Rezept verschrieben bekommen haben, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Mitarbeiter der Krankenkasse alarmierten die Polizei. Noch vor dem Eintreffen der Beamten floh der Mann aus dem Gebäude. Da er jedoch seine Daten angegeben hatte, konnte die Identität rasch geklärt werden. Es handelte sich um einen Mann, der in Berlin wohnt. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion West mitteilte, informierten hiesige Beamte die Kollegen in Berlin. Sie statteten dem Tatverdächtigen einen Besuch ab. In seiner Wohnung machte er einen verwirrten Eindruck, so dass er einem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt wurde.

Noch in Oranienburg hatten die Mitarbeiter der Krankenkasse dem Patienten darauf hingewiesen, dass Ärzte schwerkranken Patienten künftig zwar Cannabis verschreiben können. Die vom Bundestag verabschiedete Regelung trete jedoch erst im März in Kraft. Die Therapie soll dann von den Krankenkassen bezahlt werden. Die Patienten erhalten dann ausschließlich auf Rezept getrocknete Cannabisblüten oder Cannabisextrakte in Apotheken.

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