Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Abstieg kein Thema mehr

Gewann als Erster in Eberswalde: Siegfried Preuß
Gewann als Erster in Eberswalde: Siegfried Preuß © Foto: Michael Benk
Siegfried Preuß / 09.02.2017, 06:11 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) In der 5. Runde der Schach-Landesklasse Nord empfing die 1. Mannschaft des SV Preußen Frankfurt die abstiegsbedrohten Gäste des SV Motor Eberswalde. "Von der Papierform traten die Frankfurter als Favorit an, obwohl man die Eberswalder nicht unterschätzen darf. In den ersten vier Runden verloren sie dreimal nur knapp und erzielten ein Unentschieden", so Mannschaftsleiter Siegfried Preuß. Am Ende gewannen die Frankfurter 5;5:2,5.

Der Auftakt verlief für die Gastgeber sehr erfolgreich. Nach bereits zwei Stunden gewann Preuß am 6. Brett seine Partie.Nach weiteren 30 Minuten einigte sich Herbert Prick an Brett 4 mit seinem Gegner auf Remis. Es folgte der Partiegewinn von Jens Gellert am 3. Brett und das Remis von Carsten Wolff an Brett 7.

Damit stand es nach zwei Stunden und 45 Minuten komfortabel 3:1 für die Frankfurter. Doch Preuß beschreibt. "Wenn man sich aber die vier laufenden Partien genauer ansah, war kein Frankfurter in einer klar vorteilhaften Stellung." Lediglich Michael Heinsohn am 1. Brett und Joachim Jacobs am 5. Brett konnten die Stellung im Gleichgewicht halten und mit zwei möglichen Remisen das 4:4 absichern. Frank Urbanek (Brett 2) und Andreas Winkler am 8. Brett standen schlecht und es konnte nur ein kleines Schachwunder helfen, deren Partien zu retten.

Tatsächlich musste Urbanek nach drei Stunden seine Partie aufgeben und Motor verkürzte auf 2:3. Dann konnte Joachim Jacobs seine Routine ausspielen und seinen Gegner im Endspiel durch die Schaffung eines Freibauern besiegen. Somit konnte der Wettkampf beim Stande von 4:2 nicht mehr verloren gehen.

Zur Überraschung aller Anwesenden machte dann der Eberswalder Peter Harbach (Brett 8) in klar gewonnener Stellung mehrere Fehler und verdarb eine gewonnene Stellung erst zum Remis und später sogar noch zum Verlust. Durch diesen Partiegewinn konnte Andreas Winkler bei seinem ersten Einsatz als Ersatzspieler die ungeschlagene Serie der Reservisten mit 3,5 Punkten aus vier Partien aufrecht erhalten. Nach 4:45 Stunden sah dann auch Artur Jakobe ein, dass er den Frankfurter Spitzenspieler Michal Heinsohn am 1. Brett nicht bezwingen konnte und man einigte sich auf Remis. Damit war der 5,5:2,5 Endstand perfekt, obwohl das Ergebnis, wie geschildert etwas zu hoch ausfiel und die Frankfurter viel Glück auf ihrer Seite hatten.

Damit belegt SV Preußen mit 7:3 Punkten den 3. Platz in der Landesklasse Nord und kann damit nicht mehr absteigen.

In der Regionalliga Ost hatte die 2. Mannschaft der Preußen spielfrei. Der USC Viadrina Frankfurt reiste hier als Favorit zur 2. Mannschaft von Pneumant Fürstenwalde und erreichte überraschend nur ein 4:4. In der Begegnung gab es ungewöhnlicherweise kein Remis.

Für den USC verlor am Brett 8 zunächst Oskar Minow. Eine Stunde später glich am fünften Brett Iorvik Verhoeven aus. Die nächsten beiden Partien gingen erneut an die Fürstenwalder, da Thomas Noack (Brett 2) Maximilian Steiner (4) unterlagen. Nachdem Norbert Heymann und Kristine Pews (6 und 7) gewannen, hieß es 3:3.

Als am Spitzenbrett Bernd Ketelhöhn in Zeitnot kam, führte der Außenseiter von Pneumant zum dritten Mal. Aber die Oderstädter glichen wieder aus, als an Brett 3 die Bauern-Übermacht von Sven Krannich nicht zu schlagen war.

Der USC Viadrina bleibt damit auf dem zweiten Tabellenplatz.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG