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Ein Lächeln überwältigt

Mathias Puddig / 13.02.2017, 00:01 Uhr
Berlin (MOZ) Félicité wurde zwei Mal geboren. Als Kleinkind hatte man sie bereits für tot erklärt. Doch sie kämpfte sich zurück - und bekam deshalb einen neuen Namen: Glückseligkeit. In dem nach ihr benannten Film sieht der Zuschauer allerdings mehr von ihrer Resolutheit als vom Glück. Félicité lebt als Sängerin in Kinshasa und weiß, sich durchzuboxen - bis ihr Sohn verunglückt und eine teure Behandlung braucht. "Hast Du kein Geld, dann habe Freunde", heißt es. Doch sie hat nicht genug Freunde, um sein Bein zu retten. Mit "Félicité" schickt der Regisseur Alain Gomis vielleicht nicht den besten Film ins Berlinale-Rennen, aber einen der traurigsten. Getragen wird das Werk über weite Strecken von seiner Hauptdarstellerin Véro Tshanda Beya und ihrem sanften, ausdrucksstarken Gesicht. Als sie nach gut 90 Minuten zum ersten Mal lächelt, ist das überwältigend.(mpu)

Sonntag, 18.45 Uhr, Friedrichstadt-Palast

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