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Braunbär Bruno endet in einer Komödie

Posthum ein Star: Braunbõr Bruno fiel der Flinte zum Opfer - und jetzt wird sein kurzes Leben auch noch verfilmt. Ísterreichisches und Bayerisches Fernsehen drehen eine Kom÷die. Foto: dpa
Posthum ein Star: Braunbõr Bruno fiel der Flinte zum Opfer - und jetzt wird sein kurzes Leben auch noch verfilmt. Ísterreichisches und Bayerisches Fernsehen drehen eine Kom÷die. Foto: dpa © Foto:
26.05.2008, 16:47 Uhr
München Das Leben des in Bayern erschossenen Braunbären Bruno bietet die Vorlage für eine Fernsehkomödie, die derzeit vom Bayerischen Rundfunk (BR) und dem Österreichischen Rundfunk (ORF) verfilmt wird. Vergangene Woche sei in Tirol mit den Dreharbeiten begonnen worden, teilte der BR am Montag in München mit.

Das Drehbuch sei von den Umständen um den später "Problembären" genannten Bruno inspiriert. Anders als in der Realität läuft die Geschichte aber auf ein Happy End für den Bären hinaus. Er wird zwar vermeintlich erschossen, doch das Opfer erweist sich offenbar als Bärenattrappe. Die Hatz auf Bruno wird verknüpft mit einer Liebesgeschichte zwischen einer Tierschützerin und einem Jäger sowie allerlei politischen Verwicklungen zwischen Österreich und Bayern. Auch zwei finnische Bärenjäger mit Hunden und ein bayerischer Indianer spielen dabei eine Rolle.

Gedreht wird der Film mit dem Arbeitstitel "Der Bär ist los" am Achensee, wo auch der echte Bruno sich herumtrieb, und bei Innsbruck. Die Rolle des Bären wird von fünf Zirkusbären gespielt. Die menschlichen Hauptrollen übernehmen Nadeshda Brennicke und Fritz Karl. "Tatort"-Kommissar Harald Krassnitzer spielt einen Zoodirektor, der ein Männchen für seine brünftige Bärin Cilly sucht. Mitte Juni sollen die Dreharbeiten beendet sein. Der Fernsehfilm soll im nächsten Jahr im Ersten Programm gesendet werden.

Der echte Braunbär Bruno war Ende Juni 2006 von bayerischen Jägern getötet worden, nachdem er zuvor zahlreiche Nutztiere erlegt hatte und durch Siedlungen gestreift war. Die Staatsregierung befürchtete Übergriffe auf Menschen. Inzwischen steht Bruno ausgestopft im Münchner Museum Mensch und Natur in Schloss Nymphenburg.

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