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Thomas Rühmann präsentiert "Sugar Man" in der Kulturfabrik

Lieder als Protest

Musik und Gesang: Thomas Rühmann (Mitte) gastierte gemeinsam mit Bassistin Monika Herold und Gitarrist Jürgen Ehle in der Fürstenwalder Kulturfabrik.
Musik und Gesang: Thomas Rühmann (Mitte) gastierte gemeinsam mit Bassistin Monika Herold und Gitarrist Jürgen Ehle in der Fürstenwalder Kulturfabrik. © Foto: MOZ/Bettina Winkler
Bettina Winkler / 06.03.2017, 07:23 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die aberwitzige Geschichte des Musikers Sixto Rodriguez erzählte am Sonnabend Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im ausverkauften Musikkeller der Fürstenwalder Kulturfabrik. Er kam aber nicht allein - Loop-Gitarrist Jürgen Ehle und Bassistin Monika Herold standen mit auf der Bühne.

Für "Sugar Man" hat Thomas Rühmann Songs vom amerikanischen Musiker Sixto Rodriguez, von dem alle glauben, er hat sich auf der Bühne umgebracht, ins Deutsche übertragen. Aber er lebt und erfährt späte Gerechtigkeit. In den vereinigten Staaten erfolglos und unbekannt, wurde Rodriguez in Südafrika 1970 außerordentlich populär. "Es war das erste musikalische Aufbäumen gegen die Unterdrückung", erzählte Rühmann.

Der 61-Jährige, auch bekannt als Chefarzt Dr. Heilmann in der ARD-Serie "In aller Freundschaft", war an diesem Abend eindeutig Publikumsmagnet. "Ich kenne Rühmann aus dem Fernsehen und wollte ihn unbedingt mal live auf der Bühne erleben", sagte Ursula Lehmann aus Fürstenwalde. So nutzte sie das Angebot in der Kulturfabrik, die sie übrigens zum ersten Mal besuchte. "Ich bin begeistert von der Vielseitigkeit des Künstlers", so Ursula Lehmann und betonte, dass nach dieser Darbietung ein Besuch des Theaters am Rand, welches Rühmann mit Akkordeonist Tobias Morgenstern betreibt und dort verschiedene Projekte verwirklicht, demnächst ansteht.

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