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Fechterin holt Silber in der Verlängerung

Dirk Müller / 07.03.2017, 21:25 Uhr
Pritzwalk (MOZ) Beim Pokalturnier um das Schwert des Räubers Klemens in der Waffe Degen gingen mit Luisa Kraus und Dirk Müller zwei Fechter vom USC Viadrina in Pritzwalk an den Start.

In der gemischten Vorrunde der männlichen und weiblichen Aktiven-Fechter im Modus jeder gegen jeden auf zehn Treffer fand Luisa Kraus nicht ins Geschehen. Sie verlor alle ihre Kämpfe. Im anschließenden Direktausscheid, in dem die Damen unter sich den Turniersieg ausfochten, fand die 24-Jährige zur gewohnten Stärke zurück. In ihrem Halbfinalkrimi gegen eine Fechterin vom TSV Berlin-Wittenau focht sie eine 8:5-Führung im ersten Drittel heraus. Eine Minute vor Ende des Halbfinales lag die Frankfurterin plötzlich mit 12:14 zurück. Mit einer konzentrierten Leistung schaffte sie jedoch den Ausgleich zum 14:14. In der Verlängerung musste im sogenannten sudden death (plötzlicher Tod) die Entscheidung um den Einzug ins Finale fallen. Den Vorteil bekam die Berliner Fechterin zugelost. D.h. würde in der letzten verbleibenden Minute kein Treffer fallen, wäre sie zur Siegerin erklärt worden. Luisa Kraus konnte jedoch den Siegtreffer zum 15:14 setzen und zog somit überglücklich ins Finale ein.

Hier wartete Julia Wagner vom SC Berlin auf sie. Im Turnierverlauf hatte Luisa schon viele Körner lassen müssen, so unterlag sie mit 5:15 nach Treffern, freute sich aber riesig über Silber.

Bei den Senioren erkämpfte Dirk Müller mit dem Degen einen guten fünf Platz. Drei knappe Niederlagen jeweils in der Verlängerung kosteten ihm diesmal einen Podestplatz. Uwe Kirschen vom SC Berlin gewann das Turnier ohne eine Niederlage.

Schach: Tabellenführung für den USC Viadrina

Am 5. März 2017 gab es in der vorgezogenen 11. Runde der Regionalliga Ost das Spitzenduell Erster gegen Zweiter. Die Verfolger, das Achterteam des USC Viadrina, traf auf den Spitzenreiter SKV Bad Freienwalde. Doch durch arbeits- und krankheitsbedingte Ausfälle, mussten die Gastgeber zwei Schachbretter freilassen. Womit es bereits 2:0 für die Oderstädter stand. Der Frankfurter Stadtmeister Thomas Noack wurde mit einer remisträchtigen Variante konfrontiert und teilte sich frühzeitig den Punkt mit seinem Gegner. An den verbliebenen fünf Brettern wurde hart gekämpft. Von den beiden Gauß-Schülern Iorvik Verhoeven und Maximilian Steiner auf Seiten der Frankfurter war diesmal der Letztgenannte der Erfolgreichere und konnte sich über einen schönen Sieg freuen. Der Student Michal Zaporowski gewann ebenfalls, während Norbert Heymann und Sven Krannich jeweils ein Unentschieden zum 5.5:2.5-Sieg beisteuerten. Bereits am 19. März müssten die USC-er in Eberwalde gegen die dritte Mannschaft vom ESV die Tabellenführung verteidigen.

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