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Ausgezeichnetes Stadtwerk

Geehrt: Helmut Preuße mit dem VKU-Preis
Geehrt: Helmut Preuße mit dem VKU-Preis © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Michael Dietrich / 16.03.2017, 22:00 Uhr
Schwedt (MOZ) Die Schwedter Stadtwerke sind mit dem Innovationspreis des Verbandes der 1400 kommunalen Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet worden. Der VKU würdigte die Anstrengungen des Schwedter Unternehmens zur Digitalisierung des Umlandes.

"Ich war stolz wie Bolle", erklärte Firmenchef Helmut Preuße, "als ich für die kleinen Schwedter Stadtwerke auf der großen Bühne stand." Auf der Verbandstagung des VKU am Mittwoch in Berlin nahm Preuße den Innovationspreis 2017 für die Stadtwerke Schwedt in der Kategorie Breitband/Telekommunikation entgegen. Das Schwedter Stadtwerk gehört damit zu den fünf innovativsten Vertretern der 1400 kommunalen Unternehmen in ganz Deutschland und steht in einer Reihe mit der Mainova AG in Frankfurt (Main), den Stadtwerken Trier, der Abfallwirtschaft in München und den Stadtwerken in Konstanz.

Die Jury würdigte das Schwedter Projekt zur Digitalisierung des ländlichen Raumes um Schwedt und die Einführung smarter Anwendungen. Seit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes 1997/98 hatten die Stadtwerke unter der Leitung von Helmut Preuße Telefon- und Internet als Teil der Daseinsvorsorge definiert und in ihren Ausbau investiert. Schwedt war bundesweit das erste Stadtwerk, das ein eigenes Fernsehkabelnetz rückkanaltauglich gemacht hat und darüber auch Sprache und Daten schickte. Heute profitieren davon mehr als 10 000 Kunden in Schwedt mit schnellen Internetverbindungen.

Die Stadtwerke investierten aber auch in den ländlichen Raum, waren maßgebliche Mitinitiatoren der Breitbandinitiative zur Beseitigung weißer Flecken in der Internetversorgung. Kunden in vergleichsweise kleinen Orte wie Criewen, Kunow oder Gemeinden im Amt Gartz, in denen die großen Telefonanbieter nicht investieren wollten, haben heute Dank den Stadtwerken digitalen Anschluss. Der VKU würdigte auch die eigene Stadt-App "Alles Schwedt"und die Vernetzung von Energie- und Telekom-Angeboten.

Geschäftsführer Helmut Preuße kündigte an, dass die Stadtwerke auch weiterhin in die Digitalisierung investieren werden. 2017 will der Kommunalbetrieb die Geschwindigkeit seines Breitbandnetzes auf 500 Megabit pro Sekunde erhöhen und sein Glasfasernetz im Umland erweitern.

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