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Den Pflaumenkuchen gefeiert

Das schmeckt: Beim Pflaumenkuchenfest in Kummerow kann man die Köstlichkeit nicht nur anschauen, sondern genießen.
Das schmeckt: Beim Pflaumenkuchenfest in Kummerow kann man die Köstlichkeit nicht nur anschauen, sondern genießen. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 14.09.2010, 07:20 Uhr
Kummerow (In House) Wenn in Kummerow das Dorffest gefeiert wird, heißt das seit den 1980er Jahren nach dem Willen der damaligen Bürgermeisterin Marianne Gabriel „Pflaumenkuchenfest“. Und Pflaumenkuchen gibt es dabei tatsächlich reichlich. Die gute alte Bauernpflaume wächst nicht nur in vielen Gärten, sondern auch noch an manchem Feldweg, etwa dem nach Zeust.

Ortsvorsteher Wolfgang Schulze erzählt, wo der Kuchen herkommt: „Wir haben 125 Einwohner, was etwa vierzig Haushalte bedeutet. Alle Frauen und Mädchen sind aufgerufen, einen Kuchen zum Fest beizusteuern. Im Gegenzug erhalten sie eine Einladung zu einer geselligen Veranstaltung im Dorf.“ Er freut sich, dass sich etwa die Hälfte der Haushalte beteiligt hat und damit ins dörfliche Leben einbezogen ist.

Ebenso gut könnte das Kummerower Fest auch Volleyballfest heißen. Die Volleyballturniere mit Mannschaften aus den umliegenden Orten haben hier eine genauso lange Tradition. In einem Jahr seien 16 Mannschaften beteiligt gewesen, weiß der Ortsvorsteher, der seit 2001 dieses Amt ausübt. In diesem Jahr waren nur fünf gemischte Mannschaften auf dem Feld, eine aus Merz, zwei aus Lindenberg und zwei aus Kummerow. Den Pokal des Friedländer Bürgermeisters Thomas Hähle konnte die Mannschaft aus Merz mit nach Hause nehmen. Dass es in diesem Jahr nur so wenig Teilnehmer waren, lastet Wolfgang Schulze dem Geburtenknick an.

Organisiert wird das Fest von einem Team von rund 20 Leuten. „Leuten, die auch in den örtlichen Vereinen vertreten sind und eigentlich immer alles machen, damit hier nicht nur geschlafen und gearbeitet wird. Die Leute, die sich ja alle kennen, sollen ins Gespräch miteinander kommen“, so der Ortsvorsteher. Die Dorfbewohner nehmen das Fest auch zahlreich an. Wolfgang Schulze schätzt, dass etwa drei Viertel der Haushalte vorbeischaut.

Besonders freut er sich auch über das Engagement der Interessengemeinschaft „Spreerast“. Das sind Leute mit Zweitsitz in einer Bungalowsiedlung. Sie beteiligen sich vor allem als Sponsoren mit Geld- und Sachleistungen. Die kann man gut gebrauchen bei den vielen Wettspielen, die für Kinder und Senioren gleichsam attraktiv sind. Da gibt es Kegeln, Zielwerfen mit Hufeisen und Gummistiefeln sowie Büchsenzielwerfen und Bogenschießen. Clown Faxilus, der jedes Jahr dabei ist, lässt auch den Lukas hauen. Da gehen am Ende viele schöne Preise weg.

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