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Optiker Fielmann stiftet dem Schloss Trebnitz zwölf Bäume für die Wiederbelebung des historischen Gutsparks

Mit Spaten, Säge und Harke in die Vergangenheit

Baum steht: Matthias Ulrici (2.v.r.) begutachtet mit den "Parkhelden" Marion Tauschke, Christina Krüger, Susanne Berendt, Gerhard Bleidiesel und Monika Roth (v.l.) das Pflanzergebnis.
Baum steht: Matthias Ulrici (2.v.r.) begutachtet mit den "Parkhelden" Marion Tauschke, Christina Krüger, Susanne Berendt, Gerhard Bleidiesel und Monika Roth (v.l.) das Pflanzergebnis. © Foto: MOZ/Josefine Jahn
Josefine Jahn / 27.03.2017, 05:30 Uhr
Trebnitz (MOZ) Es ist bereits der zweite Arbeitseinsatz, den die Ehrenamtler des Projekts "Parkhelden" im Gutspark des Trebnitzer Schlosses dieses Jahr leisten. Immerhin sind die Temperaturen am Sonnabendmorgen über Null, der Boden locker genug, um ihn auszuheben und mit neuen Bäumen zu bestücken.

Zehn Obstbäume alter Sorten werden in die Erde gebracht, sowie weitere zwei Stieleichen. Mitgebracht hat die Pflanzen Matthias Ulrici, Leiter der Fielmann-Niederlassung in Strausberg. "Jedes Jahr pflanzt das Unternehmen für jeden Mitarbeiter einen Baum", erklärt Ulrici. Damit wolle das größte deutsche Optiker-Unternehmen seinen Teil für den Naturschutz leisten. Zum ersten Mal fiel nun die Wahl auf den Ortsteil Trebnitz, wo sich die Parkhelden seit 2011 für eine denkmalgerechte Wiederherstellung des Landschaftsparks einsetzen, der zum Schloss Trebnitz gehört.

"Die sind ganz schön fleißig", begutachtet Ulrici die Arbeit der Ehrenamtler, die Löcher graben, Wasser tragen, anderswo alte Äste zersägen. "Die Grasnarben können wir umdrehen und gleich als Gießringe setzen", empfiehlt Christina Krüger ihren Pflanzkollegen, die eifrig Löcher ausheben. Ulrici bewundert den Einsatz der Parkhelden und freut sich über die Zukunftsplanung: "Es war schon davon die Rede, die Erträge der Obstbäume später im Dorfladen anzubieten. So eine Weiterentwicklung finde ich toll." Apfel-, Birnen-, und Pflaumenbäume sind es, die in schätzungsweise drei bis vier Jahren die ersten Früchte tragen könnten. Gepflanzt werden sie in Abständen von etwa sieben Metern. "Der alte Obstgarten war im Raster gepflanzt", erklärt Marion Tauschke von den Parkhelden. Auch wenn nicht exakt dasselbe Pflanzmuster entsteht, so kommt man der Pflanzenvielfalt des Parks wieder ein Stück näher. "Der alte Obstgarten wird dadurch komplettiert", sagt Marion Tauschke. Den etwa dreijährigen Obstbäumen wird zur Unterstützung jeweils ein Holzpfahl beigestellt. "Der fault in zwei bis drei Jahren weg, dann muss es der Baum alleine schaffen", sagt Parkheldin Christina Krüger. Zusätzlich wird um die noch dünnen Stämme eine grün gelöcherte Banderole gelegt - ein Verbissschutz, der Wildtiere vom Annagen der jungen Bäume abhalten soll.

Was an Schnitt übrig bleibt, türmen die Parkhelden auf einem großen Haufen zusammen. Das wird am Gründonnerstag ein schönes Osterfeuer geben.

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